Queeres Kurzfilmprojekt "Frank"

Ein Hilfsprojekt von S. Schultz von Dratzig in Leipzig, Deutschland

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S. Schultz von Dratzig (verantwortlich)

S. Schultz von Dratzig
Im Juni 2012 fand in Leipzig der Dreh für ein queeres, nichtkommerzielles Kurzfilmprojekt mit dem Titel "Frank" statt.
Der Kurzfilm, der auf einer Kurzgeschichte des Autoren Jan Geiger basiert, erzählt die Geschichte der beiden twenty-somethings Frank und Dominik, die sich auf einer Überlandbusfahrt mit ihrer Beziehung auseinandersetzen müssen. Dominik ist auf dem Weg zu seinem Haftantritt in ein Gefängis in der Provinz. Sein Partner Frank begleitet ihn auf diesem schweren Weg und versucht ihn nach seinen Möglichkeiten zu unterstützen. Er bereitet seinem Freund ein sprichwörtliches Bündel Erinnerungen, das ihm Kraft in der Zeit der Einsamkeit geben soll. Dominik sieht seinen Knastaufenthalt als Chance um die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Bei einer kurzen Rast am See flammt ihr Liebe ein letztes Mal auf, jedoch werden sie mit der bitteren Realität und der Aussichtslosigkeit ihrer Beziehung konfrontiert. Der Kurzfilm wirft die Frage auf, wie zwei Menschen angemessen mit äußerem Druck und einer Liebe ohne Zukunft umgehen können, ohne dass alles in Scherben endet. Hauptthemen sind Reise, Trennung, Umgang mit Erinnerung und Rückschlägen sowie das Eintreten für individuelle Lebensentwürfe. Uns ist wichtig, dass Homosexualität im Film nicht als Problem konstruiert wird, sondern als selbstverständlich gezeigt wird.

Am Film beteiligt sind eine Gruppe Leipziger Kinder und viele helfende Hände, von denen ein großer Teil an der Universität Leipzig studiert oder studiert hat. Der Kurzfilm ist ein nichtkommerzielles Projekt und wird zum Teil durch den StudentInnenRat der Universität Leipzig gefördert. Nach seiner Premiere soll der Film u.A. auch auf den Lesbisch-Schwulen Filmtage Hamburg vorgesehen, welches bundesweit das größte Filmfestival seiner Art ist. Anschließend wird der Film kostenlos und frei zugänglich im Internet zu sehen sein. Die Schulaufklärungsgruppe SchLAu möchte diesen Film anschließend gerne für Ihre Arbeit an Schulen verwenden.

Für zwei Drehtage wurde ein Bus angemietet, was einen Großteil des Budgets verschlang. Zusätzlich fielen Kosten für Kameratechnik, Schnitt, Setbau, Requisiten, Versicherung, Büromaterial und Verpflegung und Versorgung der Kinder an. Neben der Refinanzierung war die größte Herausforderung vor allem die Logistik. Es gehört einiges an Organisation dazu, einen Bus voll mit Kindern, mehrere Kameras incl. Kameramenschen, Darsteller, Setbauten, Requisiten und viele Kleinigkeiten (das Wetter nicht zu vergessen) an einen der Seen im Leipziger Umland zu bringen und in genau der richtigen Konstellation in einen Film münden zu lassen, der begeistert. Aber mit einer gründlichen Vorbereitung werden wir auch diese Hürde erfolgreich hinter uns bringen. Wir arbeiten auch an einem "Making Of" um das Feeling am Set einzufangen und allen einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen.

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Ort: Leipzig, Deutschland

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