Deutschlands größte Spendenplattform

Neue Streuobstwiesen in der Uckermark

Ein Projekt von Äpfel & Konsorten e.V:
in Blankenburg, Deutschland

Wir setzen dem Rückgang der Streuobstwiesen etwas entgegen! Pflanzt mit uns nicht nur irgend eine CO2 Kompensation - pflanzt Streuobstbäume als ökologisch wertvollen und Lebensmittel produzierenden Lebensraum!

Äpfel & Konsorten e.V.
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Über das Projekt

Streuobstwiesen zählen mit bis zu 6.000, teilweise seltenen, Tier und Pflanzenarten zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas! Sie sind ausserdem unser regionales Obst- und Genreservoir: Allein in Deutschland stehen auf Streuobstwiesen über 3.000 unterschiedliche Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Quitten-, Pflaumen- und Walnusssorten.

Diese traditionelle Anbauform, die schon zu Römer Zeiten praktiziert wurde, bietet enorm viele Benefits: Sie wirken als Wasserfilter und schützen das Grundwasser, sie minimieren das Auswaschen von Nährstoffen und wirken so der Bodenerosion entgegen und sie fördern den Hummusaufbau - und das alles ohne den Einsatz schädlicher Pestizide und Fungizide.

Auf Streuobstwiesen können wir also ungespritzte Lebensmittel mit hoher Qualität erzeugen und gleichzeitig einen ökologisch wertvollen Lebensraum und Tiere und Pflanzen schaffen!

Aufgrund von Flächenversiegelungen und der Intensivierung der Landwirtschaft ist der Bestand von Streuobstwiesen in den vergangenen Jahrzehnten um erschreckende 70-80% zurückgegangen (von 120 Mio. Bäumen im Jahr 1950 auf nur noch 24 Mio. Bäume im Jahr 2017).

Wir wollen mit eurer Hilfe dem Rückgang etwas entgegensetzen! Pflanzt mit uns nicht nur irgend einen weiteren Baum als CO2 Kompensation - pflanzt Streuobstbäume als ökologisch wertvollen und Lebensmittel produzierenden Lebensraum!

Neben den in 2021, geplanten und bereits finanzierten Pflanzungen, haben unsere Vereinsangehörigen in der Uckermark weitere Flächen und deren Bedarfe identifiziert, Pflanzpläne und Nutzungskonzepte aufgesetzt und stehen, bereit die Pflege und Betreuung der Flächen für die nächsten Jahre zu übernehmen.

Was nun noch fehlt ist die Finanzierung über die ersten Bäume hinaus.

Ganz konkret bedeutet das die Kostendeckung für Bäume, Hilfsmittel wie Zaunpfähle und Anbindematerial, ein Mulch-Mäher für den optimierten Wasserhaushalt des Bodens, sowie Beratungs- und Weiterbildungswochenenden mit einem unserer Streuobstexperten für die Freiwilligen zum Erlernen der richtigen Pflegeschnitte und Bewässerungsmaßnahmen für die nächsten Jahre.