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Die Suppenküche von Mama Sindi

Ein Projekt von HIT - Help In Time
in Imizamo Yethu Hout Bay, Südafrika

Tägliche Suppenküche für Kinder und Jugendliche im Township Imizamo Yethu, in Südafrika

P. Rinow
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Über das Projekt

Essen für die Ärmsten – nicht nur im Lockdown

Sie ist über 60, hat aber mehr Energie als viele jüngere Menschen: Sindiswa Manxeba, liebevoll Mama Sindi genannt, brennt für ihre Arbeit und die Kinder. Im Township Hout Bay sorgt sie mit fünf freiwilligen Helfern jeden Mittag für eine warme Mahlzeit. Um fünf Uhr morgens beginnt ihr Tag, pünktlich um ein Uhr mittags kommen die ersten Gäste: Kinder aller Altersklassen aus ärmsten Verhältnissen, die Hunger leiden. 
 
Vor allem jetzt, wegen Corona: Es herrscht ein sehr strenger Lockdown, die Eltern dürfen nicht arbeiten – wenn sie überhaupt Arbeit haben – und der Staat kümmert sich nicht. Deshalb sind gerade die Jüngsten auf die Suppenküche angewiesen. Mama Sindi sorgt auch dafür, dass die Kinder Masken tragen, sich die Hände gründlich waschen, Abstand halten und ein Gefühl für die notwendigen Hygienemaßnahmen entwickeln.
 
Über unseren Partner UBUNTU for Africa– einen engagierten Verein, der Praktika und Freiwilligendienste in Hout Bay organisiert – sind wir auf das Projekt gestoßen. Und wir waren sofort begeistert: Mama Sindi lebt in dem Viertel, sie ist eng mit den Menschen verbunden. So hilft hier eine Nachbarin ihren Nachbarn – diese Idee wollten wir unbedingt unterstützen: Mithilfe von HIT hat Mama Sindi eine zweite Suppenküche aufgebaut. Gerade will sie ihr Projekt als „non-governmental organisation“ (NGO, auf Deutsch: Nichtregierungsorganisation) eintragen lassen. Eine ganz besondere Frau!