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Hühnerfarm für Bildungfond

Ein Projekt von Support Malawi Heidelberg e.V.
in Rumphi, Malawi

Wir wollen eine Chickenfarm errichten, die soll Bildung finanzieren. Uni ist teuer, mit der Farm wird ein Fond finanziert, der Studierende unterstützt mit der Hälfte der Semestergebühren. Eine Hilfe zur Selbsthilfe, von der viele etwas haben.

H. Wegener
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Wir wollen eine Chickenfarm errichten, die soll Uni-Semestergebühren finanzieren.
In Rumphi, in Malawis Norden, wird für anfangs 1000 Hühner und Hähne ein Hühnerhaus gebaut in der schon häufig angewendeten Technik mit Wänden aus Sandsäcken - preiswert und einfach. Im Hühnerhaus wird ein solarbetriebener Brutkasten stehen, in dem alle drei Wochen 3000 Eier der alten Hühnerrassen ausgebrütet werden können. 
Die Eier werden verkauft oder teilweise ausgebrütet für den Erhalt und die Vergrößerung des Bestands. Der Hühnermist wird zu Dünger für die Eltern der geförderten Schüler und die Farmer des angrenzenden Dorfes. Später wird damit eine Biogasanlage betrieben. 
In Malawi gibt es drei Bildungsstufen: Primary School (1-6), Secondary School (7-11) und University. Viele Eltern geraten immer wieder in Schwierigkeiten wenn es um die relativ hohen Semestergebühren für die Universität geht. Support Malawi Heidelberg e.V. hat bereits erfolgreich einen Fond etabliert, das Eltern temporär über die Schwierigkeiten beim Schulgeld für die  Secondary School hinweg hilft. Noch schwieriger wird die Situation, wenn Schülerinnen und Schüler für ein Universitätsstudium geeignet und vorgeschlagen sind. Uni-Gebühren sind deutlich höher und müssen eben mindestens 4 Jahre bis zum Bachelor entrichtet werden. 
Das können viele einfache Leute sich nicht leisten, pro Semester etwa 850 Euro.

Jeweils die Hälfte der Semestergebühren würde von diesem Bildungsfond übernommen werden. Nur die Hälfte -  ganz geschenkt wäre die Unterstützung nichts mehr wert, kein Anreiz zur Anstrengung für Eltern. Wir wollen diesem vielversprechenden Projekt die über 13.000 € Anschubfinanzierung geben.
Der Chief eines Dorfes an der Stadtgrenze von Rumphi fand die Idee so gut, dass er für dieses Projekt das Land dem Roscher Jugendzentrum geschenkt hat. Dem Roscher Jugendzentrum wird die Hühnerfarm betreiben und sie wird für den Betrieb verantwortlich sein. Und für das Dorf gibt es auch Vorteile: mindestens zwei Leute aus dem Dorf werden auf der Hühnerfarm arbeiten, aufpassen, dass keine Hühner und keine Eier verschwinden (Kontrollen am Ausgang) und auch den Betrieb übernehmen. 

Der Bedarf an Hühnern und Eiern alter Hühnerrassen kann momentan in der Region nicht gedeckt werden. Und alte Hühnerrassen sind bevorzugt: besseres Fleisch, weniger Anfällig, keine überflüssigen Medikamente für schnelles Wachstum, bessere Eier, Hähne bevorzugt. Sogenannte Turbohühner sind zwar billiger, aber bei vielen dennoch nicht so gern gesehen.

Wir brauchen eure Mithilfe. Das nächste Semester fängt bald an...