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Frachtschoner UNDINE, Restaurierung des Beiboots

Hamburg, Deutschland

Für die Reparatur des hölzernen „Mann-über-Bord-Boot“ fehlen noch Mittel von insgesamt 4.500 Euro. Die ehrenamtlichen „Freunde des Frachtschoners UNDINE“ freuen sich über jeden Betrag, der die Reparatur des Bootes in greifbare Nähe rücken lässt.

Freunde des Frachtschoners UNDINE e. V. von Freunde des Frachtschoners UNDINE e. V.
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Die UNDINE wurde im Jahr 1931 auf der niederländischen Werft Gebr. Niestern & Co in Delfzijl für einen Kapitän aus Tornesch gebaut, auf den Namen FRANZISKA getauft und in den folgenden Jahren als Frachtschiff in Nord- und Ostsee unter wechselnden Namen und Eignern betrieben. Seit 1931 trug das Schiff immer den Heimathafen Hamburg am Heck und war stets im Hamburger Seeschiffsregister eingetragen.
 
Nach einer wechselvollen Geschichte übernahm die Stiftung Hamburg Maritim 2017 den Fracht Motorschoner. Die Stiftung plant, dass geschichtlich wertvolle Schiff nach erfolgter Instandsetzung als fahrendes Traditionsschiff zu betreiben. Im Vordergrund sollen dabei Tagesfahrten mit Gästen auf der Elbe stehen. Unterstützt wird die Stiftung vom Verein „Freunde des Frachtschoners UNDINE e. V.", in dessen Obhut der Frachtsegler nach erfolgter Restaurierung übergeht.
Bei der Instandsetzung wird ein besonderes Augenmerk auf die denkmalgerechte Restaurierung gelegt. So soll auch der Laderaum möglichst unverändert erhalten bleiben. Seit 2018 steht die UNDINE unter Denkmalschutz.
 
Leider ist ein wichtiger Bestandteil der klassischen Ausrüstung, das hölzerne Beiboot, das früher auch als Rettungsboot zählte, in der Zeit des Voreigners verloren gegangen. 
Üblicherweise stand dieses Boot bei allen kleinen Frachtschiffen mittschiffs auf der Ladeluke, und war mithilfe eines Davits (kleiner Bootskran) stets klar zum Aussetzen. Dieser Davit ist auf der UNDINE noch erhalten geblieben. 
Glücklicherweise konnte inzwischen ein ganz ähnliches hölzernes Boot günstig erworben werden, sogar noch mit einem Zulassungsschild der damaligen See-Berufsgenossenschaft. 
Dies ist für die zukünftige Nutzung der UNDINE nicht ohne Belang, denn heute muss jedes Traditionsschiff ein so genanntes mitführen, welches von der heutigen BGV (Berufsgenossenschaft Verkehr) abgenommen ist. 
 
Der Verein „Freunde des Frachtschoners UNDINE e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass „Mann-über-Bord-Boot“ wieder einsatzfähig herzurichten. 
Das ganz aus Eichenholz gebaute Boot, das lange in einem Schuppen gestanden hat, weist eine Reihe von altersbedingten Schäden auf, die von erfahrenen Holzbootsbauern repariert werden müssen. Glücklicherweise ist es uns gelungen, einen Ausbildungsbetrieb im Bootsbau zu motivieren, sich der fachgerechten Reparatur des Bootes als Ausbildungsobjekt anzunehmen.
 
Hier finden Sie mehr Informationen über das Projekt "Restaurierung des Gaffelschoner UNDINE".

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