Deutschlands größte Spendenplattform

Mobile Sauerstoffgeräte für lokale Krankenhäuser in Nord-Irak/-Syrien

Berlin, Deutschland

Die Pandemie führt im Nord-Irak/-Syrien zu dramatischen Zuständen. Es fehlt überall an Sauerstoff. Gesammelt wird für den Kauf von Konzentratoren, die Sauerstoff aus der Umgebungsluft verdichten und in Atemluft für die COVID Patienten umwandeln.

Philip Dönhoff von HAND FÜR HAND e.V.
Nachricht schreiben

Die Corona-Pandemie hat auch Nordsyrien und den Nordirak hart getroffen. Regionen, in denen in den vergangenen Jahren Krieg tobte, in denen Menschen vertrieben und in denen noch heute Hunderttausende Geflüchtete unter teils menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen. Die ohnehin schlecht ausgestatteten Gesundheitssysteme in beiden Regionen werden durch die Pandemie noch heftiger belastet, es fehlt an all dem, was in Deutschland selbstverständlich ist. In Nordsyrien beispielsweise sind bislang noch so gut wie keine Impfstoffe angekommen. Besonders mangelt es aber an Sauerstoff für die schwer an Corona erkrankten Menschen. 

Der Wiesbadener Arzt Dr. Michael Wilk, der in den vergangenen Jahren immer wieder in beiden Regionen unterwegs war, vor allem aber in Nordsyrien geholfen hat, war nach seinem letzten Aufenthalt im April erschüttert über die Situation vor Ort: „Mir sind Patientinnen und Patienten unter der Hand weggestorben, einfach, weil es nicht genügend Sauerstoff und entsprechende Maschinen für sie gab.“

„HAND FÜR HAND“ aus Berlin und die Essener „Caritas Flüchtlingshilfe (CFE)“ sind Hilfsorganisationen, die seit Jahren vor allem im Nordirak Projekte für Geflüchtete und im Bildungsbereich umsetzen. In Absprache mit ihren lokalen Partnern und den Gesundheitsbehörden in beiden Regionen rufen sie zu Spenden für den Kauf sogenannter Sauerstoffkonzentratoren zum Einsatz in Krankenhäusern auf. Das sind Geräte, die den Sauerstoff in der Umgebungsluft verdichten. Sie können helfen, Leben zu retten und die Not zu lindern.