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Bildungsprojekt: Entwicklungszusammenarbeit lernen

Hamburg, Deutschland

In Deutschland gibt es im Schulunterricht zu wenige Berührungspunkte mit dem Thema Entwicklungszusammenarbeit. Wir wollen deshalb über dieses Thema aufklären und unter Lehrer*innen und Schüler*innen mehr Bewusstsein für globales Lernen schaffen.

Lilli Gretemeier von Visions for Children e.V
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Schüler*innen in Deutschland haben im Schulunterricht zu wenige Berührungspunkte mit dem Thema Entwicklungszusammenarbeit. Es findet zu wenig Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen und Auswirkungen von Krisen auf ärmere und vom Krieg betroffene Kulturkreise statt.
 
In einer Zeit allgegenwärtiger globaler Krisen liegt der Fokus von Schüler*innen nach wie vor zu stark auf dem eigenen Leben und Bedürfnissen. Es fällt ihnen schwer, komplexe Situationen aus einer anderen Perspektive zu sehen. Wichtige globale Thematiken wie das Recht und die Möglichkeit auf Bildung werden häufig aus der eigenen Lebensrealität heraus als selbstverständlich wahrgenommen. Auch die eigene Rolle und die Verantwortung Deutschlands bei der Lösung von globalen Krisen ist den Schüler*innen oft nicht klar. In der Folge entsteht schnell der Eindruck, selbst nicht viel bewirken zu können, da Entwicklungszusammenarbeit als Verantwortung „der Anderen“ wahrgenommen wird.
 
Mit unserem Projekt für und mit Hamburger Schulen möchten wir Kinder und Jugendliche schon früh auf die Ursachen und Folgen internationaler Krisen und Konflikte und auf Lösungsansätze im Rahmen der nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam machen. Begegnen die Kinder bereits in ihrer frühen Schullaufbahn diesen Thematiken, kann sie dies in ihrer Sicht auf die Welt nachhaltig prägen und wird in ihr Umfeld weitergetragen.

Maßnahmen - Deine Unterstützung ist gefragt!
Dazu erstellen wir Unterrichtsmaterialien für die Klassen 8 bis 10 an Hamburger Gymnasien und Stadtteilschulen, welche die Ursachen und Folgen der aktuellen Krisensituation in Afghanistan mit einem Fokus auf die dortige Bildungssituation altersgerecht vermitteln. Indem wir einen Vergleich zu Deutschland ziehen, können sich die Schüler*innen mit ihren Altersgenoss*innen in Afghanistan einfacher identifizieren. So lernen sie ihr selbstverständliches Recht auf Bildung und ihre vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten stärker wertzuschätzen.