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Bildungsprojekt: Barmwony Grundschule in Uganda

Ein Projekt von Visions for Children e.V
in Oyam, Uganda

An der "Barmwony Grundschule" herrscht Platzmangel im Unterricht und die aktuellen Sanitäranlagen sind in einem sehr schlechten Zustand. Gemeinsam mit lokalen Partner*innen errichten wir gut ausgestattete Klassenräume und neue Latrinen.

Franziska Winterling
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Über das Projekt

An der Barmwony Grundschule in Oyam (Uganda) sind ca. 1.253 Schüler*innen im Alter von 6-13 Jahren registriert. 13 angestellte Lehrer*innen unterrichten die Kinder in Klassen von durchschnittlich ca. 180 Schüler*innen. Die Schule befindet sich in einer wirtschaftlich schwachen Gegend. Die meisten Schüler*innen kommen aus sozial unterprivilegierten Familien mit einem geringen Bildungsstand. Wie in anderen Teilen Ugandas gehört Kinderarbeit auch in diesem Distrikt zum Alltag.

Der akute Platzmangel von 7 Klassenräumen für 1.253 Schüler*innen führt zu einem enormen Konzentrationsverlust und macht es unmöglich, die Schüler*innen effizient zu lehren. Für alle Schüler*innen und die 15 Angestellten der Schule stehen zudem bisher nur 9 Latrinen zur Verfügung. Diese Latrinen befinden sich jedoch in einem so desolaten und unhygienischen Zustand, dass sie nicht benutzt werden können. Dies trifft zwar alle Schüler*innen, jedoch wird besonders Mädchen während ihrer Menstruation der hygienische und somit sichere Schulbesuch verwehrt. Auch das Bohrloch, das für einen Brunnen ausgehoben wurde, ist mittlerweile eingestürzt und unbenutzbar.

Maßnahmen - Deine Unterstützung ist gefragt!

An der Schule errichten unsere lokalen Kolleg*innen ein neues Schulgebäude mit vier gut ausgestatteten Klassenräumen und einem Büroraum inklusive einer integrierten Wasserversorgung mit Regenrinnen und Wassertank. Außerdem werden entleerbare Latrinen als Einzelkabinen in zwei Blöcken und einer Handwaschanlage gebaut. Darüber hinaus soll die Unterrichtsqualität und das Schulmanagement durch Workshops verbessert werden. Entsprechend sind Im Anschluss an die Bauarbeiten „WASH-Workshops“ (Water, Sanitation and Hygiene) geplant. Sie sollen den Kindern spielerisch den Umgang mit Wasser und die Bedeutung von Hygiene nahebringen. Durch kleine Übungen sollen die Schüler*innen beispielsweise die gesamten hygienischen Abläufe eines Toilettenganges, des anschließenden Händewaschens oder des richtigen Zähneputzens durchlaufen und sie somit besser verinnerlichen.
 
Außerdem ist für alle Schüler*innen, Lehrer*innen und Angestellten der Schule COVID-19-Aufklärungsarbeit geplant. In diesem Zuge wird ebenfalls ein Workshop zum Thema Menstruationshygiene und Pubertät für ältere Schüler*innen stattfinden. Sie lernen, wie sie aus einfachen Materialien selbst Binden herstellen können. Dieser Workshop soll indirekt dazu beitragen, dass die Schülerinnen dem Unterricht nicht aufgrund ihrer Periode fernbleiben und keinen Bildungsnachteil erhalten. 

Die Maßnahmen sind bereits im vollen Gange, um die Kosten decken zu können benötigen wir jedoch weiterhin finanzielle Unterstützung!

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