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Finanziert Waende Südost

Essen, Deutschland

Finanziert Waende Südost

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14.–30. Sept. 2012: Draußen wird es schön! 21 Künstler aus aller Welt schaffen im Essener Südostviertel entlang der A40 eine 3,5 km lange öffentliche Galerie – im Rahmen eines großen Festivals. Ein Viertel wird ein Ganzes – live und farbenprächtig!

F. van Rheinberg von Bürgerinitiative Südostviertel e.V.Nachricht schreiben

Waende Südost
Zwei Wochen Kunst als Stadtentwicklung

An 14 Tagen vom 14.-30.09.2012 werden im Essener Südostviertel ca. 3.500 Meter Schallschutzmauer der A40 von 21 Mural-Art-Künstlern aus der ganzen Welt, natürlich auch aus der Region und Essen selbst, im Rahmen eines soziokulturellen Festivals zu einer einzigartigen öffentlichen Galerie umgestaltet. Alle Bürger, jung und alt, sowie die im Viertel ansässigen Institutionen und ethnischen Gruppen werden in den Gestaltungsprozess aktiv miteinbezogen.

Die Galerie soll den Bewohnern des Viertels, der Stadt Essen und auch internationalen Kunstexperten zeitgenössische Kunst präsentieren, die sich nicht hinter Museumsmauern verschanzt, sondern einen Neuentwurf von Urbanität und gegenseitiger Verantwortung einfordert. Gegenwärtig werden die Schallschutzwände, von den Bewohnern des Stadtteils als verdreckt, trennend und als Angsträume erlebt. WAENDE Südost will „wenden“ – zusammen mit Künstlern, Bürgern und Institutionen, auch beim problematisierten Thema Integration. Im Essener Südostviertel leben Angehörige aus 16 Nationen – Potenzial für faszinierende Erlebnisse und Begegnungen, das im Rahmen des Festivals nachhaltig belebt werden soll.

Mit einem Festivalzentrum als Ort der Begegnung und Ausstellungsfläche, Workshops und künstlerischen Aktionen mit ansässigen Institutionen, einem großen Stadtteilfest und einer Vielzahl weiterer Projekte entsteht ein zweiwöchiges Festival, das den Stadtteil nachdrücklich an das eigene Potenzial erinnern wird. Die Einbeziehung der Jungen in den künstlerischen Prozess an den „Waenden“ und in das Rahmenprogramm nimmt die heranwachsende Generation als kulturellen Akteur ernst und zeigt ihr Perspektiven eigenen Engagements auf.

Den vorläufigen Abschluss bildet eine dokumentarische Buchpublikation mit Interviews und Essays zu Kunst, Stadtentwicklung, kultureller Teilhabe und Popkultur.

Als öffentliches Zeugnis bleibt die A40-Galerie im Blick. Neue Netzwerke zwischen den Institutionen und Bürgern des Viertels werden eine nachhaltige Struktur für gemeinsame Projekte und weitere Begegnungen bilden. Das Haus für Bildung und Kultur Storp9 als verlässlicher Akteur vor Ort gewährleistet die Verstetigung der angeregten Impulse.