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Sauberes Wasser für Peru - Water Supply Sondoveni

Ein Projekt von Technik ohne Grenzen e.V.
in Alto Sondoveni, Peru

Unser Ziel ist es, für ein kleines Dorf in den peruanischen Anden eine stabile und ganzjährige Wasserversorgung aufzubauen. Dabei arbeiten wir Hand in Hand mit den Dorfbewohnern, um den Zugang zu sauberem Wasser langfristig zu ermöglichen.

Layla Raig
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Über das Projekt

Das Ziel unseres Projektes ist es, für ein kleines Dorf in den peruanischen Anden eine stabile und ganzjährige Wasserversorgung aufzubauen. 
Alto Sondoveni hat ca. 260 Einwohner und liegt im peruanischen Regenwald nahe der Stadt Satipo. Landschaftlich ist Peru in drei geografische Regionen eingeteilt: Küste, Regenwald und Bergland. Die verschiedenen Zonen sind geprägt durch unterschiedliche klimatische Bedingungen. Vor allem im Gebiet des Regenwaldes bestimmen die Regen- und die Trockenzeit die Verfügbarkeit von Wasser über das Jahr hinweg.  

Aktuell stellen in Alto Sondoveni vor allem durch Wasser übertragene Krankheiten sowie die Wasserknappheit in der Trockenzeit, welche von Mai bis November dauert, ein fortwährendes Problem dar. Durch unser Projekt wollen wir eine stabile und ganzjährige Wasserversorgung des Dorfes aufbauen und langfristig sichern. 
Das Wasser soll von einer naheliegenden Quelle zu einem zentral im Dorf platzierten Speichertank geführt werden. Dort soll es gefiltert und zur freien Verfügung bereit gestellt werden. 
Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit dem Dorf, um eine gute Zusammenarbeit und Kommunikation gewährleisten zu können. Beim Bau und der Inbetriebnahme sowie für die Instandhaltung beziehen wir die Dorfbewohner von Anfang an mit ein, denn die Wasserversorgung ist ihr Wunsch. 

Die Bevölkerung des Dorfes gehört dem Ashaninka-Stamm an, einer ethnischen Minderheit in Peru. Die Einwohner Alto Sondovenis leben weitestgehend von ihrer Landwirtschaft und dem Kaffeehandel. Die lokale Hilfsorganisation Creciendo konnte bereits erfolgreich den Bau einer Schule finanzieren und umsetzen, sodass das Dorf seinen Kindern seitdem eine grundlegende Schulbildung und damit bessere Chancen für ihre Zukunft bieten kann. Mit Creciendo stehen wir in engem Kontakt und möchten uns in Zukunft gegenseitig unterstützen. 

Im September waren wir mit zwei Mitgliedern vor Ort und haben unsere Explorationsreise abgeschlossen. Zusammen mit den Dorfbewohnern haben unsere Outbounds einen Prototyp für unser Filtersystem, einen Bio-Sand-Filter, gebaut und sich mit den Gegebenheiten vor Ort bekannt gemacht. Außerdem haben sie Workshops zur Aufklärung durchgeführt, um die Dorfbewohner für die Bedeutung von sauberem Wasser zu sensibilisieren und ihnen das nötige Wissen für den Gebrauch und die Wartung des Filtersystems zu vermitteln. Diese Aspekte sind essenziell, damit die Versorgung mit sauberem Wasser für das Dorf eigenverantwortlich und langfristig erhalten bleiben kann. Aktuell werten wir die Ergebnisse des Filter-Prototyps vor Ort mit Hilfe von Wasserproben aus und planen die Umsetzung der Wasserversorgung. 

Wir freuen uns schon heute auf die Umsetzung unserer Ideen und möglichen Verbesserungen, die wir gemeinsam, Hand in Hand, erzielen wollen.