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TanZanEye: Augenlicht retten im Westen Tansanias

Sumbawanga, Tansania

Unser Projekt bietet den Menschen im Westen Tansanias eine große Chance das wiederzugeben, worauf sie ein Recht haben: DAS RECHT AUF AUGENLICHT. Darin liegt unsere Aufgabe und Verpflichtung. Helfen Sie mit!

Martin Kotula von Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit  | 
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Über das Projekt

In Deutschland versorgen 150 Augenärzte 1.500.000 Menschen. Nun stellen wir uns vor, es gäbe einen einzigen Augenarzt für 1.500.000 Menschen! Und das für eine Gegend so groß wie Bayern. 
 
Dieses Szenario entspricht der Realität in der ländlich geprägten, strukturschwachen Umgebung von Sumbawanga (Rukwa Region) im Südwesten Tansanias.  Besorgniserregend ist die Anzahl an erblindeten Menschen. Die Folgen (Arbeitsunfähigkeit, soziale Ausgrenzung) sind verheerend und enden in Armut der ganzen Familie. 
 
Der Not folgend hat das DKVB Kontakt zu Interplast aufgenommen, die seit Jahren Patienten mittels plastischer Chirurgie am Dr. Atiman Hospital, einem kirchlich geführten Krankenhaus in Sumbawanga versorgen. So finden seit 2017 alle sechs Monate regelmäßige, zweiwöchige Augeneinsätze statt. Pro Einsatz kommen bis zu 1.200 Patienten teilweise von sehr, sehr weit her. Sie werden untersucht und ggf. direkt operiert. Einheimische und deutsche Mitarbeiter arbeiten dabei Hand in Hand. 
 
Bestürzend sind die zahlreichen schweren Erkrankungen: Viele haben eine fortgeschrittene Linsentrübung (mature Katarakt), oft beidseitig. Sie sind faktisch blind. Die Chancen auf eine bessere Sehschärfe nach einer Operation sind gut. Andere Patienten haben Augenverletzungen, schmerzhaft vernarbende Liderkrankungen (Trachom), sowie einen grünen Star im Endstadium (finales Glaukom). Unbehandelt resultiert Blindheit. Leider sehen wir zu viele Kinder mit lebensbedrohlichen Augenerkrankungen (Retinoblastom). In Deutschland unvorstellbar, in Tansania bittere Realität. Ursache sind immer fehlende augenärztliche Versorgungsstrukturen. 
 
Die gute Nachricht: 90% der Erblindungen sind vermeidbar und/oder behandelbar! Das motiviert uns zum weiteren Handeln. Zur Stärkung einer nachhaltigen augenärztlichen Versorgung engagieren wir uns intensiv in der Ausbildung einheimischer Mitarbeiter. Zusammen mit der tansanischen Regierung etablierten wir das „Prevention of avoidable blindness programme“ für die westlichen Regionen Tansanias (Rukwa, Katavi und Kigoma) und übernehmen u.a. die Kosten der Ausbildung und der Ausstattung vor Ort. Unser aktiver tansanischer Projektleiter ist in Kontakt mit allen Beteiligten und treibt das Projekt voran. 
 
Bisher wurden drei Optometristen und 22 Krankenschwestern ausgebildet. Sie sichern die Grundversorgung in der Peripherie und überweisen komplizierte Fälle an die 2020 neu errichtete Augenklinik. Ab 2021 werden dort drei mit unserer Unterstützung ausgebildete Augenoperateure und ein Augenfacharzt die Patienten versorgen. Die Rukwa Region kann sich nun augenärztlich selbst versorgen, sodass wir unsere Einsätze hier beenden und nur noch ergänzende, unterstützende Hilfe leisten. 
 
Basierend auf den guten Erfahrungen setzen wir unsere Einsätze ab Juli 2021 erstmals in Mpanda (Katavi Region) fort. Hier findet bislang gar keine augenärztliche Versorgung statt. Immer mehr Menschen verlieren ihr Augenlicht. Das können wir verhindern – mit Ihrer Hilfe und Unterstützung. 
 
Im Namen der Betroffenen: Vielen Dank! Asante Sana!
Zuletzt aktualisiert am 03. April 2021