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Digital abgehängt

Ein Projekt von DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald e.V.
in Luckenwalde, Deutschland

Digitale Bildung ist Grundvoraussetzung für Verantwortungsübernahme, Wissenserwerb und weitere Fähigkeiten. Wir möchten bedürftigen Kindern und Jugendlichen Leihgeräte zur Verfügung stellen und digitale, medienpädagogische Angebote umsetzen.

K. Tschirner
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Über das Projekt

Wie ein fehlender Zugang zu digitalen Medien einen Unterschied macht 
Die digitale Benachteiligung hat eine neue Dimension angenommen.

Das, was in Jugendclubs, Jugendzentren oder auch durch die mobile Jugendarbeit auf die Beine gestellt wird, orientiert sich an den Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen. Sie müssen nicht Mitglied in einem Verein sein, um die Angebote zu nutzen. Daher nutzen oft sozial Benachteiligte oder Kinder aus sozial schwächeren Familien diese Einrichtungen. Deren Alltag mit all seinen Problemen, Bedürfnissen und Anforderungen steht im Mittelpunkt der Offenen Jugendarbeit. Unterstützung, Beteiligung und Bildung geschieht dabei im persönlichen Austausch - oft nebenbei - und "in der Sprache" der Jugendlichen. Sie können mitgestalten und mitbestimmen.

Zunehmend beobachten unsere Fachkräfte, dass vielen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen etwas gemeinsam ist: sie sind von digitalen Angeboten abgehängt. Digitale Kompetenzen und digitale Bildung sind jedoch Grundvoraussetzungen für die Übernahme von Verantwortung, für den Erwerb von Wissen und weiterer Fähigkeiten. Dabei geht es um die vielfältigsten und in jeder Hinsicht ganz konkreten Bildungs- und Beteiligungsangebote, wie z.B.
  • Hausaufgabenhilfe
  • Beteiligung bei Projektentwicklung (z.B. Recherchearbeiten)
  • Digitalprojekte mit Jugendlichen starten (z.B. Schaffung digitaler Jugendräume)
  • Onlinebesuche von externen Angeboten ermöglichen (z.B. digitale Museums- oder Konzertbesuche)
  • Spielenachmittage
  • Netzwerkveranstaltungen
  • Grenzüberschreitungen ermöglichen (Treffen im Netz mit anderen Jugendlichen, nationale und internationale Vernetzung/ Begegnungen)
  • Dinge bearbeiten und ausdrucken
Für viele Menschen sind das ganz normale und selbstverständliche Dinge. Für ein Kind aus sozial schwachen oder schwierigen familiären Verhältnissen, aus einer ländlich geprägten Region ohne verlässliche digitale Infrastruktur oder ohne Möglichkeit, sich die Kompetenzen für eine sichere und nicht demütigende Teilnahme am digitalen Unterricht in der Schule anzueignen, sind diese Dinge unerreichbar. Wir möchten bedürftigen Kindern und Jugendlichen Leih-Geräte für das Home-Schooling zur Verfügung stellen können und parallel sowie dauerhaft (auch nach Corona) digitale, medienpädagogische Angebote umsetzen können. Neben den Kompetenzen zur Anwendung digitaler Geräte und Tools, sorgen die SozialpädagogInnen "nebenbei" auch für Aufklärung zu Themen des Daten-und Persönlichkeitsschutzes.

Was wird gebraucht?
Die o.g. Einrichtungen haben durchschnittlich 20 bis 30 Besucher am Tag. Damit ein sinnvolles Angebot implementiert werden kann, werden folgende technischen Geräte benötigt.
  • Pro Einrichtung 3 Laptops und 2 Tablets
  • Pro Einrichtung einen leistungsfähigen Drucker/ Scanner
  • Pro Einrichtung 1 extra Kamera
  • Software