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Jugendumweltzentrum für saharauische Flüchtlinge

Algerien, Algerien

Jugendumweltzentrum für saharauische Flüchtlinge

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Jugendumweltzentrum für saharauische Flüchtlinge in Algerien

W. Seiwert von Zentrum für Europäische und Orientalische KulturNachricht schreiben

Die saharauischen Flüchtlingslager befinden sich bei Tindouf, im äußersten Westen der algerischen Sahara. Administrativ sind die Lager Teil der Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS) unter der territorialen Oberhoheit Algeriens. Seit der Entstehung der Flüchtlingslager haben die Saharauis, allen voran die saharauischen Frauen, immense Anstrengungen unternommen, um ihre Lebenssituation, ihre Arbeits- und Einkommensverhältnisse zu verbessern. Dabei haben sie auf dem Gebiet des Bildungs-. Sozial und Gesundheitswesen ein weltweit beachtetes, hohes Niveau erzielt. Ohne ihr Land, ohne eine eigene Wirtschaftsbasis sind sie dennoch zu mehr als 90% von ausländischer Hilfe abhängig. Vor diesem Hintergrund hat sich ein „Solidaritätstourismus“ entwickelt, der jedes Jahr Tausende von Ausländern (vor allem aus Spanien, aber auch aus Frankreich, Italien, den deutschsprachigen Ländern und Skandinavien) in die Flüchtlingslager führt. 
Das Projekt: Die fehlende materielle Grundlage (PC, Internetverbindung, Experimentiergerät und andere moderne Lehrmittel) verhindern eine zeitgemäße Ausbildung der Schüler und den Wissens- und Gedankenaustausch mit Gleichaltrigen in anderen Ländern. Das geplante Jugendumweltzentrum von El Aayun will dieses Defizit verringern und die kostenlosen Bildungs- und Freizeitangebote für die saharauischen Jugendlichen erweitern. Es will ihnen helfen, das immaterielle Kulturerbe ihres Volkes zu bewahren. Gleichzeitig möchte es die Jugend mit zukunftsorientierten Technologien (Erneuerbarer Energie, Umgang mit PC, Internet und audiovisueller Technik) vertraut machen und umweltbewusstes Denken fördern. Um die Finanzierung der Bildungsarbeit von Anfang an auf eigene Füße zu stellen, ist in das Jugendzentrum ein Dienstleistungsbereich integriert. Dazu gehören: Stromverkauf, Reparatur elektrischer und elektronischer Kleingeräte, Workshops und andere Bildungsangebote für ausländische Besucher. Als erster Schritt zur Realisierung des Projekts muss die bestehende Bausubstanz von Grund auf saniert, umgestaltet und erweitert werden. Dieses erfolgt unter nachhaltigen Gesichtspunkten mit lokalen Materialien und nach traditionellen, aber durch neue technologische Erkenntnissen, verbesserten Methoden (moderne Lehmbauweise). Angestrebt wird dabei eine Verbindung von Tradition, Funktionalität und Energieeffizienz. Die Baumaßnahmen und die Ausstattung der Räume mit Sanitäranlagen, Elektroinstallation usw. können mit Arbeitskräften vor Ort durchgeführt werden. Auch Material und Mobiliar kann man vor Ort kaufen. Importiert werden müssen technische Ausrüstung (Solar- und Windkraftanlagen, Computer, Drucker usw.), Werkzeuge, didaktisches Material sowie ein Teil des Verbrauchsmaterials.

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