Spendenfonds für lebensrettende Notoperationen

Ein Hilfsprojekt von „Ärzte für Madagaskar e.V.“ (P. Emmrich) in Fotadrevo, Madagaskar

49 % finanziert

P. Emmrich (verantwortlich)

P. Emmrich
Im Süden Madagaskars herrscht medizinischer Notstand.

Misswirtschaft, Bevölkerungswachstum und extreme Trockenheit fesseln Millionen in bitterer Armut. Schwer kranke Patienten erreichen häufig viel zu spät eines der wenigen Krankenhäuser in der Region; manchmal haben sie eine mehrtägige Reise auf dem Ochsenkarren hinter sich. Oft entscheiden Stunden über Leben und Tod.

Der Verein ‘Ärzte für Madagaskar’ leistet mit halbjährlichen Einsätzen deutscher Mediziner direkte Hilfe und arbeitet gemeinsam mit madagassischen Ärzten daran, die medizinische Versorgung im Land langfristig zu verbessern.

Eine öffentliche Gesundheitsversorgung ist in Süd-Madagaskar nicht vorhanden. Alle Behandlungen im Krankenhaus müssen von Angehörigen im Voraus bezahlt werden. Für einige Patienten sind selbst lebensrettende Operationen und Medikamente unerschwinglich. Im schlimmsten Fall bedeutet das den Tod vor dem Krankenhaustor.

Um dem entgegen zu wirken, richtet 'Ärzte für Madagaskar' einen Nothilfefonds für unser Partnerkrankenhaus in Fotadrevo ein. Dieser Fonds dient ausschließlich der Finanzierung lebensrettender Operationen, die von einheimischen Ärzten durchgeführt werden. Eine Liste aller aus diesem Fonds behandelter Fälle wird halbjährlich auf www.aerzte-fuer-madagaskar.de und www.betterplace.org veröffentlicht.

Ort: chirurgisches Krankenhaus Zoara, Fotadrevo, Distrikt Ampanihy, Süd-Madagaskar
Träger dieser Maßnahme: unser gemeinnütziger, madagassischer Partnerverein EHM; die Entscheidung über die Notwendigkeit einer teilweisen oder vollständigen Kostenübernahme durch den Fonds obliegt dem medizinischen Personal vor Ort.

Für eine Förderung kommen in Frage:

- ältere Menschen ohne Familie
- Waisenkinder
- Menschen mit Behinderungen, die von ihren Familien/Partnern verstoßen wurden
- Patienten/innen ohne Vieh oder Land, welches verkauft werden könnte
- Erstbehandlung schwerstverletzter Unfallopfer

Häufig durchgeführte, lebensrettende Eingriffe sind zum Beispiel: Kaiserschnitte, OP bei Bauchhöhlenschwangerschaft, Not-OP bei schweren Verletzungen nach Unfällen oder gewalttätigen Auseinandersetzungen, Not-OP bei Darmwandruptur durch Typhus.

Die durchschnittlichen Kosten für eine lebensrettende OP belaufen sich auf 65 Euro.

Um die nötigsten Fälle zu behandeln, benötigt der Fonds jährlich etwa 3000 Euro. Damit kann etwa 50 Patienten das Leben gerettet werden.

Wir möchten Sie herzlich bitte, uns dabei zu unterstützen.

Bitte besuchen Sie uns: www.aerzte-fuer-madagaskar.de.

Bei Fragen zu diesem Projekt, stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung unter: info@aerzte-fuer-madagaskar.de

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Ort: Fotadrevo, Madagaskar

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