Ruanda: Bildung und Einkommen für Batwa

Ein Hilfsprojekt von „CARE Deutschland-Luxemburg e.V.“ (S. Nicolai) in Gatsibo, Ruanda

100 % finanziert

S. Nicolai (verantwortlich)

S. Nicolai
Über 65,4 Prozent der Bevölkerung in Ruanda leben unter der Armutsgrenze. Fast jeder zweite Erwachsene ist Analphabet. Besonders schwierig ist die Situation für die Batwa, eine ethnische Minderheit, die zu den als „Pygmäen“ bezeichneten Volksgruppen zählt. Die Batwa leben in bitterer Armut: Sie besitzen nichts und können aufgrund fehlender Schulbildung weder lesen noch schreiben. Viele müssen betteln oder ihre Kinder von Abfällen und Nahrungsresten ernähren. Die Batwa werden von großen Teilen der ruandischen Gesellschaft sozial ausgegrenzt. Durch diese Ausgrenzung haben die Batwa kaum Möglichkeiten, eine bezahlte Arbeit zu finden, außer niedere und schlecht bezahlte Dienstboten-Tätigkeiten oder Knochenarbeiten auf dem Bau zu einem Hungerlohn.
Wie hilft CARE?
In einem Alphabetisierungs- und Aufklärungsprogramm unterrichtet CARE die Batwa in der Gatsibo-Region im Osten Ruandas im Lesen und Schreiben und klärt sie über ihre Rechte auf. Im Rahmen des Projektes plant CARE jetzt zusätzlich, die Batwa auch ganz konkret bei Einkommen, Bildung und Gesundheit zu unterstützen. Durch eine Ausbildung, zum Beispiel in Bienenzucht oder Töpfern, erlernen die Menschen ein Handwerk als Grundlage für ein eigenes Einkommen. Auch bei den dafür nötigen Anschaffungen werden sie von CARE unterstützt. Zur Gesundheitsförderung plant CARE Workshops zu den Themen Familienplanung und HIV/AIDS-Prävention. Durch Kleinkredite im Rahmen von Spargruppen sollen die Menschen in die Lage versetzt werden, ihre Krankenversicherung zu bezahlen.

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Unternehmenspartner:

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Ort: Gatsibo, Ruanda

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Informationen zum Projekt:

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