CaSa - Carbonization and Sanitation

Ein Hilfsprojekt von „Ingenieure ohne Grenzen e.V.“ (E. Wieckowski) in Karagwe, Tansania

100 % finanziert

E. Wieckowski (verantwortlich)

E. Wieckowski
Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation MAVUNO-Project arbeiten wir, die Regionalgruppe Berlin der Ingenieure ohne Grenzen e.V. als NGOs an der Umsetzung eines nachhaltigen Sanitär-Konzeptes in der Region Karagwe/Tansania. Die neue Technik soll nach erfolgreicher Erprobung und Demonstration gegenüber der lokalen Bevölkerung weiter angepasst werden und schließlich als Sanitärversorgung in einer Mädchen-Internatsschule aufgebaut werden.

Die Menschen in der Gegend Karagwe leben zum großen Teil von Subsistenzlandwirtschaft und da es an organisierter sanitärer Versorgung mangelt, werden Exkremente entweder unkontrolliert in der Landschaft verteilt oder in Latrinen in der Erde deponiert, was zu einer starken Verschmutzung des Grundwassers führt und somit gefährliche Durchfallerkrankungen auslösen kann, die tödlich verlaufen können.

Ein weiteres Problem der Region ist die sinkende Fruchtbarkeit der humusarmen Erde durch die Auswaschung des Bodens, die zunehmend die Ernterträge gefährdet.

Diese beiden Umstände sind der Hintergrund unserer Idee hier ein ganzheitliches Konzept zur Hygienisierung der Fäkalien und Aufbesserung der Bodenqualität zu realisieren. Die Fäkalien werden mittels Urinseparationstoiletten (Trenn-Trocken-Toiletten) gesammelt und anschließend hygienisiert. Die Hygienisierung der Fäzes erfolgt thermisch in einem Lehmofen, der mit Biogas aus kleinen Biogasanlagen befeuert wird, die mit Küchenabfällen und Ernteresten betrieben werden. Die Biogasanlagen sind Gegenstand eines weiteren Projektes der Berliner Ingenieure ohne Grenzen e.V. in der Region.
(weitere Informationen: http://www.biogast.org/)

Um den Humusgehalt des Bodens zu verbessern, werden die hygienisierten Fäzes nach einer anschließenden Kompostierung mit Küchenabfällen, Ernteresten und Biokohle nach dem Prinzip der Terra Preta wieder als Nährstoffe auf die landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgebracht.

Weitere Informationen:
http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/casa

FAST das gesamte Casa – Projekt wird von der Heidehof-Stiftung finanziert.
Was uns fehlt ist ein Teil des Geldes für die Durchführung meherer Workshops mit den Focal Farmers (Kleinbäuerinnen und Kleinbauern) und den Repräsentanten der Bauerngruppen von MAVUNO-Project.
Themen der Workshops sind: EcoSan, geschlossene Kreisläufe, Hygiene, Trenntrockentoiletten, Düngen mit Urin, Kompostieren von Fäklien etc..
Die Focal Farmer werden anschließend als "Botschafter_innen" das gelernte Wissen über den neuen Ansatz und die Techniken an andere kleinbäuerliche Familien der Gemeinschaft weitergeben.

Um die von uns gründlich geplanten Workshops durchführen zu können, brauchen wir Honorare für eine Übersetzerin und Expertenbeiträge, Mittel für die Erstattung der Transportkosten sowie das Bereitstellen von Getränken, einen Flipchart, einen Beamer um einen von uns erstellten Film vorführen zu können, Schreibmaterial für die Teilnehmer-innen etc.

Weiter informieren:

Ort: Karagwe, Tansania

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Informationen zum Projekt:

Fragen an E. Wieckowski (verantwortlich):

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