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Rettet Shalom Rollberg - für ein friedliches Miteinander im Kiez

Berlin, Deutschland

Rettet Shalom Rollberg - für ein friedliches Miteinander im Kiez

Berlin, Deutschland

Gegenseitige Vorurteile zwischen Juden und Muslimen sind hartnäckig, aber nicht unüberwindbar. Das zeigen wir seit 2013 mit Shalom Rollberg. Helft uns, das Projekt aus einem finanziellen Engpass zu retten!

K. Holme Nielsen von Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V. | 
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Über das Projekt

Shalom Rollberg ist ein seit 2013 erprobtes und erfolgreiches Projekt von MORUS 14 e.V. zur Prävention und Bekämpfung von Vorurteilen und Antisemitismus im Rollbergviertel von Berlin-Neukölln. Mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem 3. Bundespreis beim Deutschen Nachbarschaftspreis 2019.

Aufgrund der Corona-Krise ist eine zugesagte Finanzierung geplatzt und die Weiterführung des Projekts in 2021 steht auf der Kippe. Wir brauchen jetzt eure Unterstützung! Bitte helft uns mit einer Spende, um das Projekt zu retten!

Shalom Rollberg initiiert interkulturelle und interreligiöse Begegnungen zwischen Menschen, deren Lebenswege sich in der Regel nicht kreuzen. Die Idee ist einfach und dennoch wirkungsvoll: Vorwiegend muslimische Kinder und Jugendliche treffen im Rahmen von Bildungs- und Freizeitangeboten auf jüdische Alt- und Neuberliner:innen, die sich ehrenamtlich engagieren. Ziel ist es, den Dialog und die Sensibilisierung für Diskriminierung zu fördern, gegenseitige Vorurteile abzubauen und einen respektvollen Umgang miteinander zu erreichen.

Die meisten der rund 1.200 Kinder und Jugendlichen, die im Neuköllner Rollbergviertel aufwachsen, sind Muslime, in der Regel aus türkisch- oder arabischstämmigen Familien. Viele von ihnen haben noch nie einen Juden persönlich getroffen, kennen jedoch antisemitische Stereotypen aus ihrem persönlichen Umfeld oder den Moscheen.

In den vergangenen Jahren zogen zahlreiche junge Menschen jüdischer Herkunft nach Neukölln, von denen sich viele auch sinnvoll in ihrer Nachbarschaft einbringen möchten. Bei Shalom Rollberg engagieren sie sich für rund 150 Kinder und Jugendliche als Mentor:innen und Kursleiter:innen verschiedener Bildungs- und Freizeitangebote. So lernen die meisten Kinder aus dem Kiez hier zum ersten Mal in ihrem Leben persönlich Jüdinnen und Juden kennen - und dieses Erlebnis ist positiv geprägt. Bei jeder Begegnung entstehen persönliche Kontakte und ein vertrauensvolles Miteinander, das es ermöglicht, sich auch über Themen wie Nahost-Konflikt, Judentum oder Antisemitismus auszutauschen, und einen Perspektivwechsel zulässt.

Diese positive persönliche Erfahrung wird dann von den Kindern wieder auf andere Situationen übertragen. Wir ermutigen sie dazu, "Changemakers" in ihrer Community zu sein. Und sie sind es bereits: Viele Jugendliche schilderten uns, wie sie sich mit Klassenkamerad:innen auseinandergesetzt haben, die "Du Jude" als ein alltägliches Schimpfwort benutzen.

Was wird dringend gebraucht?
Vor allem werden Mittel für die beiden hauptamtlichen Projektmitarbeiter, Yonatan Weizman und Yael Michael, benötigt, die den Einsatz der Ehrenamtlichen koordinieren und die Gruppenaktivitäten organisieren. Weil derzeit viele Aktivitäten nicht persönlich stattfinden können, suchen sie mit den Mentor:innen und Kursleiter:innen nach digitalen Lösungen, sie halten Kontakt zu den Kindern, lotsen Familien durch den Dschungel der aktuellen Corona-Vorschriften und sorgen dafür, das der Spirit von Shalom Rollberg erhalten bleibt.

Herzlichen Dank im Voraus für Eure Hilfe!
Zuletzt aktualisiert am 24. November 2020