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Regionale Implementierung von „Behandlung im Voraus Planen“ (BVP)

Bochum, Deutschland

Regionale Implementierung von „Behandlung im Voraus Planen“ (BVP)

Bochum, Deutschland

Wir stehen für die wirksame gesundheitliche Vorausplanung nach den Standards von Behandlung im Voraus Planen (BVP), die interne Implementierung von BVP in den Pflegeeinrichtungen und die externe Implementierung im regionalen Gesundheitsnetz

Dr. Birgitta Behringer M.A. von Ambulantes Ethikkomitee Bochum e.V. | 
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Über das Projekt

Das Ambulante Ethikkomitee Bochum e.V. (AEB) ist ein multiprofessionelles Team, dessen Mitglieder sich um die gesundheitliche Unterstützung von Menschen in gesundheitlichen Krisen kümmern, bei denen ethische Fragen bei der Therapiezielbestimmung auftreten. In ethischen Fallgesprächen stehen besonders häufig Patienten im Mittelpunkt, die nicht einwilligungsfähig sind. Zur Ermittlung ihres Willens spielt die Patientenverfügung eine zentrale Rolle. Die Erfahrung hat gezeigt, dass traditionelle Patientenverfügungen häufig inhaltlich nicht belastbar waren. Darum beschloss das AEB, Menschen bei der gesundheitlichen Vorausplanung zu unterstützen. Die gesundheitliche Vorausplanung ist einer Weiterentwicklung der Patientenverfügung. Vorausplanende werden von professionellen Gesprächsbegleitern bei der gesundheitlichen Vorausverfügung unterstützt. Zur gesundheitlichen Vorausplanung gehören neben den Gesprächen die Implementierung in der einzelnen Einrichtung sowie die externe Implementierung im gesundheitlichen Netzwerk der Region.
 Der § 132 g SGB V erlaubt stationären Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen, ausgebildete Gesprächsbegleiter zu beschäftigen. Die Vernetzung ist nicht ausreichend im §132g berücksichtigt.  Für eine wirksame Umsetzung der Patientenverfügungen stellt sie jedoch eine unabdingbare Voraussetzung dar. 
Das ambulante Ethikkomitee Bochum wurde durch die Netzwerkkonferenzen beauftragt, „Behandlung im Voraus Planen“ in Bochum zu etablieren. Die 
Motivation der Steuerungsgruppe im Vorstand war bisher die Begeisterung 
dafür, die Patientenautonomie zu stärken. Zur notwendigen Professionalisierung 
gehören verschiedene Schritte: Die Analyse der persönlichen Ressourcen, realistische Zielsetzungen, ein Qualitätsmanagement.
Ziele sind die Ausbildung von Gesprächsbegleitern und Ethikberatern, die 
Gewinnung weiterer Akteure, die interne und externe Implementierung. Dafür notwendig sind Netzwerkkonferenzen, Qualitätszirkel, Arbeitsgruppen und Öffentlichkeitsarbeit. Um diese Ziele zu erreichen ist neben unserem ehrenamtlichen Engagement die Beschäftigung und Finanzierung einer Koordinatorin erforderlich.
Zuletzt aktualisiert am 12. November 2020