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Finanziert Coronabedingte Nothilfe für die Genesis Schule in Uganda

Kasala, Uganda

Finanziert Coronabedingte Nothilfe für die Genesis Schule in Uganda

Kasala, Uganda

Unterstützung für die Genesis Primary School in Kasala, Uganda um den Schulbetrieb nach dem harten Lockdown für über 100 SchülerInnen nachhaltig sicherzustellen.

Julian Schnell von THUSANANG e.V. | 
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Über das Projekt

Liebe UnterstützerInnen,
 
während wir nach dem Lockdown im Sommer wieder zu einer gewissen Normalität gefunden hatten, erreichen uns aus dem Umfeld eines ehemaligen Hilfsprojekts in Uganda alarmierende Neuigkeiten.
 
An der Genesis Grundschule in Mukono hat ein Teil unserer VereinsmitgliederInnen 2018 im Rahmen eines Hilfsprojektes eine Wasserversorgung in Form von Bohrbrunnen und Sanitäranlagen implementiert, um den langfristigen Betrieb einer örtlichen Grundschule zu gewährleisten.

In Folge des harten Lockdowns in Uganda steht die Schule nun bereits seit März leer. Die Einnahmen der Schule in Form von Schulgebühren bleiben aus. Staatliche Hilfen gibt es keine. Nun wurde verkündet, dass die Schulen noch bis mindestens Ende des Jahres geschlossen bleiben müssen.
 
Die zehn LehrerInnen der Schule, zu denen wir seit 2018 durchgängig im Kontakt stehen und zu denen wir seit unserer Reise nach Uganda ein absolut vertrauensvolles Verhältnis haben, stellt die aktuelle Situation vor enorme Schwierigkeiten. Da LehrerInnen in die generelle Kategorie der Einkommensempfänger fallen, gehören sie nicht offiziell zu den Arbeitslosen, der primären Zielgruppe der Hilfsprogramme internationaler Geber. Seit März werden sie nicht mehr bezahlt. Die LehrerInnen versuchen sich aktuell durch alternative, meist handwerkliche Tätigkeiten finanziell über Wasser zu halten.

Nun verschärft sich jedoch die Situation nochmals, da die Schulleitung auch die Mieten für die eigens für die Lehrkräfte angemieteten „Apartments“ nicht mehr zahlen kann (man kann es als Teil des Lohns betrachten). Das Lehrkollegium , teils mit Familie, droht nun in die Obdachlosigkeit abzurutschen oder die Region zu verlassen zu müssen, um in ihre Heimatdörfer zurückzukehren. Somit hängt von dem privaten Schicksal der LehrerInnen das Schicksal der Schule ab – und damit  das von über 100 Schulkindern im ländlichen Uganda.

Wir wollen vermeiden, dass durch die Verschuldung der Schule eine Anhebung der Schulgebühren nötig wird. Die direkte Folge wäre, dass finanziell schwächere Familien ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken können.

Nur durch die finanzielle Unterstützung der Schule kann es gelingen, diese schwere Zeit zu überwinden und die Katastrophe – den Stop des Schulbetriebs oder das Anheben der Schulgebüren – zu verhindern.
 
Konkret sollen die Spendengelder verwendet werden, um die Schule bei der Mietzahlung der LehrerInnen-Unterbringung zu unterstützen. Weiterhin sollen Mietrückstände beglichen werden, um ein Abrutschen der Schule in die Verschuldung zu verhindern. Außerdem sollen Lebensmittelvorräte der Schule aufgefüllt werden. 
 
Wir freuen uns, wenn Ihr das Vorhaben ebenfalls durch eine Spende unterstützen wollt. Auch für uns gering erscheinende Beträge können in Uganda viel bewirken.

Gerne beantworten wir Eure Fragen!
Euer THUSANANG e.V. 
Zuletzt aktualisiert am 27. Oktober 2020