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Eigenes Ackerland für das benachteiligte Naturvolk der Batwa

Gicumbi/Byumba, Ruanda

• Verbesserung der Existenzgrundlage durch den Kauf von Ackerland • Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung und der Ernährungssituation • Verbesserung der sozio-ökonomischen Situation durch die Aufzucht von Ziegen

Christoph Drathen von Kunga-Ruandahilfe e.V. | 
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Über das Projekt

Das Naturvolk der Batwa – eine vergessene Minderheit
Die indigene Ethnie der Batwa gilt in Ruanda als die älteste Bevölkerungsgruppe.  Das einstige Jäger- und Sammlervolk der Pygmäen-Gruppe lebte ursprünglich in kleinen Siedlungen in den Waldgebieten Ruandas. Ihre Heimat haben die Batwa durch den Siedlungsdruck größerer Volksgruppen und Waldrodungen verloren. Zudem mussten Sie ihre Heimat in den Virunga-Wäldern verlassen, nachdem die Regierung in den 70er Jahren das Jagen und Sammeln verboten und die Wälder zu Nationalparks erklärt hat

Ein Leben von der Hand in den Mund
Die wichtigste Nahrungsquelle der Batwa war der Wald. Hier haben sie alles gefunden, was sie zum Leben brauchten: Wasser, Essen, Heilpflanzen. Seit ihnen der Lebensraum genommen wurde mussten sie sich nach Einkommensmöglichkeiten umsehen, mit denen sie Ihren Lebensunterhalt mehr schlecht als recht fristen können. 

Eine Gemeinschaft am Rande der Gesellschaft
Auch wenn nach dem Genozid in Ruanda in den 1990er Jahren – bei dem rund 30 Prozent der Batwa getötet wurden – seitens der Regierung eine gemeinsame Identität aller Ruander propagiert wurde, sind die Batwa auch heute noch gesellschaftlich benachteiligt. Über das ganze Land verstreut leben die letzten verbliebenen ca. 25.000 Batwa in Elendsvierteln und in bitterer Armut – viele leiden unter Mangelernährung und können weder lesen noch schreiben.
 
Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe 
Wir möchten 135 Familien (rund 600 Menschen) im Distrikt Gicumbi/Byumba im Norden Ruandas mit dem Kauf von Ackerland eine wirtschaftliche Perspektive geben und eine ausreichende Grundlage zur Eigenversorgung herzustellen. Später soll der Ackerbau um eine Ziegenzucht ergänzt werden. Die passenden Grundstücke für Landwirtschaft und Viehzucht stehen aktuell zum Verkauf und können direkt von uns erworben werden.

SPES – unser kompetenter Partner vor Ort 
Natürlich haben wir ehrenamtliche Helfer vor Ort, die sich darum kümmern, dass die Spendengelder – 1:1 ohne Abzüge – zweckgebunden eingesetzt werden. Für die Batwa-Hilfe arbeiten wir eng mit der NGO „SPES“ (Strategies for Poverty Eradication and Salvation) zusammen mit Verbindungen zum Bistum Byumba und zu den relevanten staatlichen Behörden (District und Secteur). 

Bildung zur Armutsbekämpfung 
Wir möchten 255 Batwa-Kindern im Distrikt Gicumbi/Byumba Bildungschancen geben, indem wir ihnen den Besuch der Grundschule, einer weiterführenden Schule und sogar die Absolvierung eines Hochschulstudiums ermöglichen. 

Zuverlässigkeit, Fortschritt und Report 
Unsere einheimischen Ansprechpartner in Ruanda berichten uns regelmäßig über den Fortschritt der Projekte. Zu allen getätigten Ausgaben erhalten wir detaillierte Rechnungen zur Kontrolle. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SPES stehen den Batwa jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und helfen 



Zuletzt aktualisiert am 28. Juli 2020