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Ältere Geflüchtete im Fokus: Bedarfe erkennen, Versorgung verbessern!

Düsseldorf, Deutschland

Ältere Geflüchtete im Fokus: Bedarfe erkennen, Versorgung verbessern!

Düsseldorf, Deutschland

Ältere Geflüchte (über 54 Jahre) brauchen besondere Unterstützung: Sie leiden oft an körperlichen und psychischen Erkrankungen und haben zudem altersspezifische Bedarfe. Hilf uns, sie in den Fokus zu nehmen und die Versorgung zu verbessern!

Leila Corzo Menendez von Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge Düsseldorf  | 
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Über das Projekt

Ältere Geflüchtete im Fokus: Bedarfe erkennen, Versorgung verbessern!

Ihr Anteil ist gering, die Gruppe damit kaum im Fokus: unter den Geflüchteten gibt es viele ältere Menschen, die unter Belastungen leiden.  Praktisch alle älteren Geflüchtete in unserem Zentrum haben traumatisierende Ereignisse erlebt: Folter, sexualisierte Gewalt, Krieg oder andere Traumatisierungen, in der Heimat oder auf der Flucht. Sie sind schwer psychisch belastet und oftmals körperlich eingeschränkt .

Wenn ältere Geflüchtete im Asylverfahren keinen Asyl- oder Flüchtlingsstatus erhalten, befinden sie sich in einer recht aussichtslosen rechtlichen Situation.  So droht ihnen oftmals die Abschiebung zurück ins Herkunftsland, auch wenn Menschen gemeinsam mit Kindern und Enkeln eingereist sind. Als Kernfamilie ist ausschließlich das Zusammenleben von Eltern mit minderjährigen Kindern bzw. von Ehepartnern geschützt – wenn also Eltern von minderjährigen Kindern beispielsweise nach mehrjährigem Schulbesuch der Kinder ein Bleiberecht erhalten, gilt dies nicht für die Großeltern. Diese aber sind auf die enge familiäre Anbindung existentiell angewiesen. 

Gerade ältere Geflüchtete leiden oft an chronifizierten körperlichen und psychischen Erkrankungen und haben zusätzlich einen (alters)spezifischen Unterstützungsbedarf.

Deshalb haben wir vom PSZ Düsseldorf e.V. ein Projekt für die besonderen Bedarfe älterer Geflüchtete gestartet:  Ältere Geflüchtete im Fokus.

 Wir werden

  • Zugangsbarrieren in unserem Zentrum durch kleinere Umbauten der Sanitäranlagen reduzieren (Kosten für Honorare und Sachkosten)
  • Neue Screening-Konzepte für die Erkennung von altersspezifischen Bedarfen erarbeiten und das Team darin schulen, um Pfade zur Versorgung für alte Menschen zu ermöglichen und zu erleichtern (Kosten für Recherchetätigkeiten einer Projektassistenz)
  • Vernetzung und Kooperationen ausbauen,  um altersspezifische Betreuungsmöglichkeiten und gemeinwesenorientierte Angebote für ältere Geflüchtete zu erschließen (Kosten für Recherchetätigkeiten einer Projektassistenz)
  • Die Versorgung von älteren Geflüchteten durch eine ganzheitliche Betrachtung verbessen: Mittels  Sozialer und Verfahrensberatung, erweiterten Therapiekapazitäten, Erstellung von psychologisch/medizinischen Stellungnahmen sowie medizinischer Beratung und Begleitung (Kosten für Honorare und Sprachmittler*innen )
Das Projekt wird von der Diakonie Rheinland Westfalen Lippe gefördert und wir brauchen deine Hilfe, um ältere Geflüchtete in den Fokus zu nehmen! Noch 10% Eigenanteil werden benötigt um das geförderte Projekt umzusetzen. Unterstütze uns mit deiner Spende. Vielen Dank!

Zuletzt aktualisiert am 15. September 2020