Solarstrom für eine Gesundheitsstation

Ein Hilfsprojekt von „Circle e.V.“ (A. Decker) in Jimma, Äthiopien

95 % finanziert

A. Decker (verantwortlich)

A. Decker
Projekt 2013:

Vier Kooperativen rund um Ilketunjo haben ein gemeinsames Gesundheitszentrum ("Health Center"), das die medizinische Versorgung sicherstellen soll. Das "Health Center" ist wie der Rest des Gebiets nicht an das Stromnetz angebunden und ist somit stark in seiner Aktivität eingeschränkt. Beispielsweise können wegen fehlender Kühlung keine Impfstoffe und Blutkonserven eingesetzt werden.

Die Kooperative Ilketunjo (Heimat unseres Limu Kaffees) besitzt eine Gesundheitsstation, einen sogenannten „Health Post“. Diese Einrichtung stellt im vierstufigen äthiopischen Gesundheitssystem die niedrigste Stufe der medizinischen Versorgung dar. Im Oktober 2011 haben wir die Gesundheitsstation bereits mit einfacher medizinischer Ausstattung ausgestattet, um damit vor allem die gesundheitliche Vorsorge und Erstversorgung bei kleineren Krankheiten sicherzustellen. In gravierenden Fällen können die Bewohner der umliegenden Kooperativen das „Health Center“ in der Nachbarkooperative Wokito Medalu in Anspruch nehmen. Theoretisch zumindest, denn das Gesundheitszentrum mit seinen neun Krankenschwestern verfügt nicht über Elektrizität. Damit ist die Versorgung der Bewohner auf einfachste Tätigkeiten beschränkt und so grundlegende Dinge wie Impfungen sind teilweise nicht möglich, weil der Impfstoff nicht gekühlt werden kann. In Notfällen – nach Unfällen beispielsweise – können Menschen nicht mit Blutkonserven versorgt werden weil auch hier die Kühlmöglichkeit fehlt.

Darüber hinaus sind die Betriebszeiten des Zentrums durch das fehlende elektrische Licht stark eingeschränkt. Die Probleme des Gesundheitszentrums durch Strommangel sind klar erkennbar, was uns bestärkt, dass wir hier zusammen einen fundamentalen Beitrag leisten können, um die Gesundheitsversorgung der Kooperative Ilketunjo und der Nachbarkooperativen zu verbessern. Und nachhaltig und klimaschonend ist Solarstrom sowieso!

Der Bedarf an medizinischer Versorgung ist in Ilketunjo immens, da die nächstgelegene befahrbare Straße zehn Kilometer entfernt liegt, das nächste größere Krankenhaus weitere 30 Kilometer. Im Notfall kann kein Arzt schnell genug vor Ort sein. Ein funktionierendes Gesundheitszentrum ist gerade im Notfall Gold wert!

Zur Projektseite:
http://www.coffeecircle.com/entwicklungsprojekte/solaranlage-aethiopien-ilketunjo/

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Ort: Jimma, Äthiopien

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Informationen zum Projekt:

Fragen an A. Decker (verantwortlich):

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