Landminen-Gefahr: Helfen Sie den Karen in Burma!

Ein Hilfsprojekt von „GEMEINSAM GEGEN LANDMINEN - GGL AUSTRIA“ (B. Kopf) in Manerplaw, Myanmar

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B. Kopf (verantwortlich)

B. Kopf
Burma/Myanmar ist eines der am stärksten von Landminen betroffenen Länder weltweit. Es ist die Armee, die Anti-Personen-Minen gegen die eigene Bevölkerung einsetzt.

***Hintergrund: Situation der Karen in Burma***
Der Vielvölkerstaat Burma/Myanmar in Südostasien steht seit 1962 unter Militärherrschaft. Die überwiegend christlichen Karen stellen mit rund 7 % die drittgrößte Bevölkerungsgruppe des Landes. Die Karen sind seit Jahrzehnten massiven Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Zigtausende sind nach Thailand geflohen und leben dort in Flüchtlingslagern. Jene, die im Land blieben, sind Repressalien wie Zwangsarbeit, Vertreibung und der Verminung ihres angestammten Gebietes durch die Regierungstruppen ausgesetzt. Laut „Landmine Monitor“ des ICBL ist jede Gemeinde des Karengebietes mit Landminen kontaminiert!

***Minenrisiko-Aufkärung ist lebenswichtig!***
Auf Grund der politischen Situation in Burma ist derzeit nicht an Minenräumung zu denken. Seit 2008 finanziert GGL Austria daher so genannte Mine Risk Education-Projekte des Karen Department of Health and Welfare (KDHW). Dabei werden junge Karen in Thailand zu TrainerInnen ausgebildet. Danach wandern diese in Burma von Dorf zu Dorf und informieren tausende Karen über die Gefahren, die von Minen ausgehen, und vermitteln Grundwissen für Erste Hilfe in Notfällen.

Die Arbeit in der thailändisch-burmesischen Grenzregion war so erfolgreich – eindeutig messbar am Rückgang der Unfallzahl –, dass das Projekt in diesem Gebiet 2010 verlängert und ein zweites Projektgebiet in der Region Bleet Daweh eröffnet wurde. Gemeinsam wollen GGL Austria und KDHW die lebenswichtige Aufklärung noch auf andere Regionen ausdehnen. Dazu brauchen wir die Unterstützung durch betterplace-SpenderInnen!

***Individuelle Notfallhilfe für Minenopfer***
Seit 2009 leisten GGL Austria und KDHW auch individuelle Nothilfe für Minenopfer. So konnten wir Tu Ru und seiner Familie helfen: Tu Ru kommt aus einem kleinen Karen-Dorf in Burma mit ca. 20 Häusern. Er war 14 Jahre alt, als er beim Hüten von Wasserbüffeln auf eine Mine trat. Schwer verletzt brachte ihn sein Vater mit einem Boot zur thailändischen Grenze und von dort in ein Krankenhaus. Ein Bein musste amputiert, das zweite konnte gerettet werden. Die Kosten für Behandlung und Krankenhausaufenthalt für ihn und seine Mutter konnte die Familie nicht aus eigener Kraft aufbringen. Der GGL-Notfall-Fonds übernahm die Rechnung. Auch für den Notfallfonds bitten wir um Hilfe durch betterplace-SpenderInnen!

Weiter informieren:

Ort: Manerplaw, Myanmar

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Informationen zum Projekt:

Fragen an B. Kopf (verantwortlich):

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