Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere deinen Browser

Wir wollen die Welt mit dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, dein betterplace.org-Team

Frauennotruf Koblenz: Wir halten Kontakt - trotz Corona!

Koblenz, Deutschland

Frauennotruf Koblenz: Wir halten Kontakt - trotz Corona!

Koblenz, Deutschland

Der Frauennotruf Koblenz ist auch während der aktuellen Krise für Mädchen und Frauen da. Wir haben die Telefonberatung um Videoberatung erweitert, sind über unsere Onlineberatung erreichbar und persönliche Beratungsgespräche finden weiterhin statt.

Jacqueline Bröhl von Frauennotruf Koblenz, Fach- und Beratungsstelle  | 
Nachricht schreiben

Über das Projekt

Die Corona-Pandemie stellt uns vor besondere Herausforderungen. Wir wissen, dass Frauen und auch jugendliche Mädchen aufgrund von sexualisierter Gewalt nach wie vor Beratungs- und Unterstützungsbedarf haben, gleichzeitig ist es aufgrund der Kontaktbeschränkungen schwierig, direkt für diese Frauen und Mädchen da zu sein. Und auch innerhalb des Hilfesystems sind Absprachen, Hilfeplankonferenzen oder die gemeinsame Steuerung von Projekten nur mit angepassten Lösungen durchführbar. Auch Präventionsangebote und Fortbildung und Supervision von Fachgruppen müssen unter neuen Vorzeichen angeboten werden.

Damit all diese Kontakte nicht abbrechen, investieren wir gerade in unsere digitale Ausstattung. 

Derzeit arbeiten wir 4 Mitarbeiterinnen zeitversetzt in der Beratungsstelle und machen Homeoffice, um persönliche Kontakte soweit es geht zu beschränken und um den Weiterbetrieb der Beratungsstelle nicht zu gefährden, selbst wenn eine Mitarbeiterin aufgrund einer Corona Infektion in Quarantäne geschickt werden müsste. Wir versuchen zwar, die Beratungen auf Telefon und Onlineberatung umzuwandeln. Das geht aber nicht in allen Fällen und löst nicht alle Probleme: Im Kontakt mit einigen Klientinnen, vor allem solchen mit Beeinträchtigungen, möchten wir auf Videoberatung umstellen, damit diese uns sehen können und nicht zusätzlich verunsichert werden. Die Beratung zu unserem Schwerpunktthema erfordert ja viel Sensibilität und Vertrauen, hinzu kommt die Isolation, unter der die Mädchen und Frauen derzeit oft aufgrund der Corona-Situation leiden, sodass die Beratung mit Bildübertragung oft die bessere Wahl ist, damit sie uns als vertraute Beraterinnen zumindest sehen können.

Um arbeitsfähig zu sein und unsere Angebote angemessen aufrecht erhalten zu können, brauchen wir also ein verbessertes Equipment (Videokameras, Notebooks, neuen Router) inklusive angemessener Software und Installation, was wir aus unserem knappen Budget nicht anschaffen können.

Die öffentliche Hand unterstützt uns zwar unkompliziert mit Sondermitteln, diese sind aber nicht kostendeckend. Außerdem fürchten wir, da wir nur freiwillige Zuschüsse erhalten, die zudem nicht kostendeckend sind, dass diese aufgrund der absehbaren Finanzkrise weiter gekürzt werden könnten. Vielleicht verschlechtern sich auch unsere Eigenmittel, weil aufgrund der unsicheren Gesamtsituation viele Menschen in prekäre Verhältnisse geraten und nicht mehr genug zum Spenden übrig ist. Und aufgrund der Kontaktbeschränkungen haben wir Einbußen bei den Einnahmen aus Untervermietung.

Zuletzt aktualisiert am 14. Mai 2020

Dieses Projekt wird auch unterstützt über