Kongo - HOFFNUNG FÜR STRASSENKINDER

Ein Hilfsprojekt von „Naigahelp - Organisation für Afrikahilfe“ (T. Schaffert) in Kinshasa, Kongo (Demokratische Republik)

14 % finanziert

T. Schaffert (verantwortlich)

T. Schaffert
Von allen Bürgerkriegen in Afrika hat sich keiner so in die Länge gezogen wie der Konflikt im Ostkongo. Finanziert vom illegalen Abbau des Coltanerzes (wird zur Handyproduktion verwendet) toben dort seit Jahren brutale Kämpfe zwischen verschiedenen Rebellengruppen.

Viele Menschen fliehen deshalb in die Hauptstadt Kinshasa, die - von der Kolonialmacht Belgien einst für 200.000 Menschen angelegt - inzwischen auf mehr als acht Millionen angeschwollen ist. Die Flüchtlinge bringen oft traumatische Erlebnisse mit und haben weder ein Obdach noch genug zu essen. In den letzten Jahren ist es deshalb immer beliebter geworden, "überzählige" Kinder einfach aus dem Haus zu werfen, oft unter dem Vorwand sie seien verhext. Neben den schlimmen Erlebnissen aus dem Bürgerkriegsgebiet, die manche Kinder schwer belasten, kommt dann auch noch das schlechte Gewissen hinzu, man sei "verflucht" oder "verhext" worden.

In Kinshasa kooperieren wir mit einer Organisation, die Patenschaften für solche Kinder organisiert, um ihr Leben erträglicher zu machen. Neben einem Schulbesuch und täglichen, regelmässigen Mahlzeiten gehört auch ein umfangreiches Medizinprogramm dazu.

In diesem Rahmen benötigen wir z.B. Impfstoffe, um die Kinder vor den grassierenden Krankheiten zu schützen. Ausserdem wollen wir ein Malaria-Notfalldepot einrichten, denn in dem Hochrisikogebiet, in dem Kinshasa liegt, ist dies eine der häufigsten Todesursachen von Kleinkindern.

Neben der Unterstützung der Kinder führen wir auch in Krankenhäusern in Kinshasa Weiterbildungsprogramme durch, um den (oft nur unzureichend ausgebildeten) Krankenpflegern eine effizientere Arbeit zu ermöglichen. Auch werden wir selbst regelmässig vor Ort bei Diagnose und Operationen mithelfen. Für diese Unterstützung der lokalen Gesundheitszentren benötigen wir Medikamente und Operationsmaterial.

Das grösste Problem an diesem Projekt ist, dass seit Jahren eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die Demokratische Republik Kongo besteht; auch in Kinshasa kommt es regelmässig zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit Toten und Verletzten. Aufgrund des sehr hohen Risikos gibt es im Kongo nur noch wenige Hilfsorganisationen, sodass hier die Hilfe besonders dringend benötigt wird. Trotzdem gehoeren wir zu denen, die sich noch in das Land wagen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sie durch Ihre Spende den Strassenkindern von Kinshasa zeigen würden, dass man sie doch noch nicht völlig vergessen hat im fernen Europa. Gerade im bürgerkriegsgeschüttelten Kongo wird jeder Cent benötigt, sodas selbst kleine Spenden grosses bewirken können!

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Ort: Kinshasa, Kongo (Demokratische Republik)

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Informationen zum Projekt:

Fragen an T. Schaffert (verantwortlich):

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