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Bildung trotz CORONA. Die Heimkinder dürfen nicht im Stich gelassen werden.

São Paulo, Campo Grande, Brasilien

Bildung trotz CORONA. Die Heimkinder dürfen nicht im Stich gelassen werden.

São Paulo, Campo Grande, Brasilien

Im Kinderschutzhaus von ProBrasil leben 15 Kinder und Jugendliche. Aufgrund der Corona-Krise müssen sie ihrem Schulunterricht online folgen und brauchen Computer. Ohne Bildung bleiben ihnen die Chancen auf eine lebenswerte Zukunft verwehrt.

P. Budke von ProBrasil e.V. | 
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Über das Projekt

Wir benötigen dringend Computer, damit die schulpflichtigen Kinder am digitalen Schulunterricht teilnehmen können und in der Bildung nicht abgehängt werden.

Unser Kinderschutzhaus SAICA Campo Grande in São Paulo

Im Kinderschutzhaus SAICA gibt ProBrasil 15 Kindern und Jugendlichen ein sicheres Zuhause. 23 Betreuer*innen kümmern sich rund um die Uhr um sie. Alle Kinder und Jugendliche kamen aufgrund richterlichen Beschlusses zu ProBrasil, weil sie zuhause Gewalt und extremer Vernachlässigung ausgesetzt waren. Zum Teil haben die Kinder Schreckliches erlebt. Wir geben den Kindern und Jugendlichen Geborgenheit und helfen ihnen in ein geordnetes Leben. Ohne Schulbildung geht das nicht. Doch diese ist jetzt in Gefahr.  

Aktuelle Situation

Die Schulen in São Paulo sind wegen der Corona-Krise geschlossen. Die brasilianische Regierung hat angekündigt, dass dies für Monate so bleiben wird. Die Schulen bieten daher bereits seit Ende April Home-Schooling an. 

Wie lernen die Kinder in unserem Schutzhaus SAICA während des Lockdowns?

Die Realität sieht so aus: 10 schulpflichtige Kinder teilen sich einen PC. Das funktioniert natürlich nicht. Alle Kinder kommen zu kurz und können ihrem Klassenunterricht nur teilweise oder gar nicht folgen. Auch ihre Hausaufgaben können sie unter solch eingeschränkten Bedingungen kaum erledigen.

Was wird benötigt?

Mit vier weiteren Computern oder Notebooks können alle 10 Kinder in altersgerechten Gruppen zu zweit ihrem Unterricht folgen und ihre Hausaufgaben erledigen. 

Warum ist das gerade für die Heimkinder so wichtig? 

Mit Erreichen des 18. Lebensjahres müssen die Jugendlichen das Kinderschutzhaus verlassen. Gesetzlich ist das so vorgesehen. Darauf müssen sie besonders gut und intensiv vorbereitet werden, denn sie haben keinen familiären Rückhalt. Wenn diese jungen Erwachsenen dann nicht einmal einen Schulabschluss haben, sieht ihre Zukunft düster aus. So trifft die Situation die ältesten Jugendlichen, Shirley und Hascheb, besonders hart. Beide sind 17 Jahre alt und müssen bald ihre Abschlussprüfungen bestehen. Sie haben schon konkrete Pläne für die Zeit nach der Schulzeit. Shirley möchte sich bei der Feuerwehr bewerben, da braucht sie gute Noten. Die beiden benötigen jetzt ganz dringend einen adäquaten PC-Arbeitsplatz, damit sie ihre Chancen für eine lebenswerte Zukunft ergreifen können. Aber auch die Jüngeren dürfen in der Bildung den Anschluss nicht verlieren. Deswegen bitten wir um Spenden für das nötige technische Equipment. 

(In Brasilien liegen die Preise für technische Geräte – Computer oder Laptop – leider wesentlich höher als in Deutschland.) 
Zuletzt aktualisiert am 04. Mai 2020