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Spontanhilfe-Hotline "Corona" der Münchner Freiwilligen e.V.

München, Deutschland

Spontanhilfe-Hotline "Corona" der Münchner Freiwilligen e.V.

München, Deutschland

Die Spontanhilfe-Hotline "Corona" will Menschen der Risikogruppen, die das Haus für Besorgungsgänge von Lebensmitteln etc. nicht mehr verlassen können, unterstützen. Über eine Hotline können sich sowohl Hilfesuchende als auch Freiwillige melden.

Julia Radlewitz von Münchner Freiwillige - Wir helfen e.V.  | 
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Über das Projekt

Wir, der Verein Münchner Freiwillige – Wir helfen e.V., wollen auch in den schwierigen Corona-Zeiten helfen. Dazu hat der Verein die Hotline „Corona“ für ältere Menschen und Menschen der Corona-Risikogruppen eingerichtet, wenn diese Unterstützung benötigen – etwa für die Besorgung von Lebensmitteln und Medikamenten – aber selbst das Haus nicht mehr verlassen wollen oder können. Die Helfenden, welche sich über ein Online-Formular auf unserer Website registrieren können, werden vor ihrem ersten Einsatz in Sachen Hygiene und Eigenschutz auf Grundlage der Empfehlungen des RKI geschult. Sowohl über die eigens dafür eingerichtete Hotline als auch über ein Online-Formular können sich Münchner*innen von Montag bis Sonntag melden, wenn sie oder ein Haushaltsmitglied der Risikogruppen angehören, sich deshalb derzeit zuhause aufhalten und keinen Besorgungen nachgehen können. Innerhalb von 24 Stunden meldet sich eine durch den Verein vermittelte ehrenamtliche Person und vereinbart mit der hilfesuchenden Person, die den Bedarf gemeldet hat, die Einzelheiten wie etwa was erledigt werden soll und wann. Im Zeitraum von drei Wochen konnten wir bereits über 6000 freiwillige Münchner*innen zur Spontanhilfe akquirieren und knapp 600 Hilfesuchende vermitteln. Die Hilfsgesuche von Münchner*innen, die zur Risikogruppe gehören, steigen dabei von Tag zu Tag. Derzeit sind wir im gesamten Münchener Stadtgebiet die größte Versorgungs- und Organisationsstelle in diesem Bereich, kooperieren jedoch auch mit den angrenzenden Landkreisen. Ebenso ist es durch die Vermittlung der Spontanhelfer*innen an die Hilfesuchenden möglich, einen längerfristigen Kontakt zwischen diesen aufzubauen, welcher insbesondere älteren Menschen, die sich aufgrund der aktuellen Lage isolierter denn je fühlen, sehr zu Gute kommt. Insbesondere ältere Menschen verfügen überwiegend über keinen Internetzugang und brauchen daher einen seriösen und zuverlässigen Telefonkontakt, an den sie sich mit ihren Hilfsgesuchen und Fragen wenden können. Mittels unserer extra dafür eingerichteten Hotline, die von einer Callcenter-Firma betreut wird, können wir zuverlässig an sieben Tagen pro Woche für die Hilfesuchenden da sein. Das gesamte Vorhaben musste Mitte März 2020 schnell und unkompliziert auf die Beine gestellt werden. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht über genügend Personal/Ehrenamtliche verfügten, welche die Anrufe entgegen nehmen könnten, musste dies externalisiert werden. Wir planen jedoch in den kommenden Wochen, die durch die Hotline verursachten Kosten (ca. 3.000 € pro Monat) sukzessive zu senken, indem wir Ehrenamtliche beauftragen, die Telefonate entgegen zu nehmen. Wir rechnen mit einer Dauer der Spontanhilfe-Aktion von ca. vier bis sechs Monaten. Sollte der durch die Corona-Krise bedingte Ausnahmezustand noch länger andauern, werden wir das Projekt selbstverständlich verlängern. Derzeit arbeiten drei hauptamtliche Mitarbeiterinnen im Verein und werden durch ca. 20 Ehrenamtliche unterstützt. Finanzielle Unterstützung benötigen wir in erster Linie bei den Hotline-Kosten. Die Hotline kommt den hilfesuchenden Senior*innen und Personen der Risikogruppen direkt zu Gute.  
Zuletzt aktualisiert am 17. April 2020

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