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Corona Nothilfe: Lebensmittel- und Hygienepakete für 65 Familien in Nepal

Kharipati, Nepal

Corona Nothilfe: Lebensmittel- und Hygienepakete für 65 Familien in Nepal

Kharipati, Nepal

Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie möchten wir als Sofortmaßnahme die ärmsten Familien unseres Projektdorfes Kharipati in Nepal mit Lebensmittel- und Hygienepaketen unterstützen.

A. Boczek von Mukta Nepal  | 
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Über das Projekt

Zum ersten Mal stehen wir vor der Herausforderung, dass die ganze Welt von dem gleichen Problem betroffen ist. Während wir in Deutschland unseren Alltag zwischen Kontaktverbot, Homeoffice und Kurzarbeit neu organisieren, entwickeln sich in Nepal eigene Probleme durch die Pandemie und eine Ausgangssperre. Natürlich ist es für uns eine Einschränkung, zu Hause in Quarantäne leben zu müssen – gleichzeitig sollten wir uns bewusst machen, dass dieser Zustand ein Privileg ist. Denn längst nicht jeder hat ein zu Hause, in das er sich zurückziehen kann. Ein Dach über dem Kopf, fließendes Wasser, eine Küche mit gefülltem Kühlschrank und ein Bett sind nicht selbstverständlich. Auch wenn wir selbst zurzeit vor Schwierigkeiten stehen, brauchen stark betroffene Menschen in Nepal dringend unsere Hilfe.

Nach Angaben der nepalesischen Regierung gibt es heute acht infizierte Personen. Diese Zahl ist jedoch sehr unzuverlässig, da neben dem unterfinanzierten Gesundheitssystem auch die Kultur des Landes einen offenen Umgang mit der Pandemie und umfangreiche Tests behindert.
Auch Schutzkleidung für Mediziner und Krankenhauspersonal ist nicht vorhanden. Somit kommt es in den Krankenhäusern zu Situationen, dass Ärzte aus Angst vor einer Ansteckung Patienten mit Symptomen nicht behandeln wollen und abweisen.
Die Straßen sind leer, der Lärm und Smog in Großstädten wie Kathmandu und Bhaktapur ist verschwunden. Lebensmittelgeschäfte haben nur noch wenige Stunden am Morgen und Abend geöffnet, es gibt kaum mehr frisches Obst und Gemüse. Positiv zu nennen ist, dass an öffentlichen Orten Wassertanks mit einer Anleitung zum Händewaschen aufgestellt wurden.

Die Regierung hat bis jetzt kein Hilfspaket beschlossen, auch Systeme wie Kurzarbeit gibt es in Nepal nicht. In Kharipati bedeutet das konkret, dass zahlreiche Familien an existenzbedrohender Armut leiden. Beispielsweise sind die Backsteinfabriken geschlossen, sodass die dort arbeitenden Tagelöhner kurzfristig arbeitslos wurden und nun aufgrund der Ausgangssperre in Kharipati feststecken, obwohl ihr soziales Netzwerk in anderen Teilen des Landes ist. Zudem sind die Schulen geschlossen und nicht alle unserer 37 Kinder die wir mit Schulgeld unterstützen erhalten eine Mahlzeit, die sonst durch den Schulbesuch sichergestellt ist. 
 
Nach einem Austausch mit unserem einheimischen Koordinator Raj Kumar wurde beschlossen, dass wir Not-Hilfe-Pakete für 65 Familien in Kharipati organisieren. Dafür wird unser nepalesisches Komitee ein Notfallpaket mit Reis, Linsen, Bohnen, Öl, Salz, Zucker, Tee, Babynahrung, Schutzmasken und Seife zusammenstellen. Dazu verteilen wir Flyer mit Informationen zu Corona und Hygienemaßnahmen. Bei der  Verteilung der Notfallpakete wird besonders auf die Sicherheit der Menschen geachtet. Das heißt, es treffen sich nicht mehr als drei Personen und diese halten immer einen sicheren Abstand zueinander. Auch auf Fotos der Übergabe wird verzichtet, um den Kontakt möglichst gering zu halten.
Zuletzt aktualisiert am 10. April 2020