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Bildung für blinde und sehbehinderte Kinder in Kenia

Kapsokwony, Kenia

Bildung für blinde und sehbehinderte Kinder in Kenia

Kapsokwony, Kenia

Blinde und sehbehinderte Kinder in einer Grundschule in Kenia benötigen zusätzliche Förderung, damit sie erfolgreich zur Schule gehen können. Deshalab bauen wir ein Förderzentrum und richten dieses ein.

Simone H. von Deutsches Blindenhilfswerk | 
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Über das Projekt

WIR BIETEN JUNGEN MENSCHEN MIT SEHBEHINDERUNG EINE CHANCE AUF EIN SELBSTBESTIMMTES LEBEN!

Gemeinsam mit unserem kenianischen Partner Salus Oculi Kenya (SOK) bauen wir zwei Wohnheime, ein Mehrzweckraum und ein Förderzetrum in einer Grundschule. Dieses richten wir nicht nur mit Möbeln, sondern auch mit Hilfsmitteln ein. Mit Braille-Maschinen, sprechenden Taschenrechnern und Lupen können diese Kinder dann gleichberechtigt neben ihren sehenden Mitschülern im Unterricht sitzen und genauso eifrig lernen. 

An der Schule arbeiten bereits gut ausgebildete Sonderpädagoginnen, die jedoch kein Material und keinen Platz für ihre Arbeit haben. Zusätzlich werden das Lehrpersonal, Gemeindemitgliedern und Eltern im Umgang mit jungen Menschen mit Sehbehinderungen geschult. Die Teilnehmenden können dadurch auf die Bedürfnisse der blinden und sehbehinderten Kinder eingehen und diese im Alltag oder im Unterricht unterstützen und förern. Parallel werden sie aktive Vertreterinnen und Vertreter der Interessen blinder und sehbehinderter Menschen.

Kühe als Einkommen schaffende Maßnahme sichern genauso wie die Unterstützung des kenianischen Ministeriums die Nachhaltigkeit des Projekts: Der Verkauf der Milch und die Schulgebühren decken die laufenden Kosten des Förderzentrums.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert das Projekt. Von den Gesamtausgaben übernimmt das BMZ 75%; den Rest muss das DBHW als Eigenanteil beisteuern.

DIES BEDEUTET, DASS AUF JEDEN EURO FÜR DIESES PROJEKT DREI HINZUKOMMEN.

Ohne das Förderzentrum sind die blinden und sehbehinderten Kinder vom Unterricht  nahezu ausgeschlossen. Mit der Bildung bleibt ihnen auch der Zugang zum Arbeitsmarkt verwehrt. Ohne diese Voraussetzungen fehlt ihnen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Das Förderzentrum in Kenia ist nun das neunte Projekt, welches das Deutsche Blindenhilfswerk in Angriff nimmt. Durch unsere Hilfe, gemeinsam mit Salus Oculi Kenya, konnten viele Kinder und Jugendliche in den vergangenen Jahren ihre Chance nutzen und einen Schulabschluss machen.
Zuletzt aktualisiert am 09. April 2020