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Unterstütze SCPS während und nach der Corona Krise!

Johannesburg, Südafrika

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Johannesburg, Südafrika

Sophiatown Community Psychological Services benötigt dringend finanzielle Mittel um den Klient_innen in einem der ärmsten Stadtviertel Johannesburgs während und nach der Corona-Krise materielle und psychosoziale Unterstützung bieten zu können.

Rike F. von Welthaus Bielefeld e.V. | 
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Über das Projekt

Sophiatown Community Psychological Services (SCPS) ist eine Non-Profit Organisation, die psychosoziale Unterstützungsprogramme für Familien aus marginalisierten Gemeinschaften anbietet. Ausgelegt sind diese vor allem auf Menschen, die von HIV/AIDS, Armut, Krieg und Vertreibung betroffen sind. Eins der SCPS-Zentren befindet sich in dem Johannesburger Stadtteil Bertrams, der Teil eines sich ausbreitenden Ghettos, bestehend aus Migranten und Flüchtlingen, ist. Viele dieser Familien sind vor gewalttätigen Konflikten in ihren Heimatländern geflohen und nun akutem täglichen Stress in Form von extremer Armut, Ausländerfeindlichkeit und sozialer Ausgrenzung, ausgesetzt. 

Für gewöhnlich steht die psychosoziale und psychotherapeutische Unterstützung von Menschen, denen oft Schreckliches widerfahren ist und die ihre Hoffnung schon vor langer Zeit verloren haben, im Fokus der Organisation. Es geht im Wesentlichen darum, Hoffnung zu schaffen, zurückzugewinnen und aufrechtzuerhalten. Seit dem 26. März 2020 ist Südafrika jedoch im "Lockdown". Auch die beiden SCPS-Zentren mussten vorläufig bis Ende April geschlossen werden. Da die Menschen ihre Wohnungen ohne triftigen Grund aktuell nicht mehr verlassen dürfen, ist derzeit lediglich eine telefonische Betreuung der Klient_innen möglich. 

Neben den psychischen Problemen, der Panik und den Krankheitsängsten, welche die aktuelle Situation auf der ganzen Welt mit sich bringt, hat ein Großteil der Klient_innen von SCPS jedoch durch die Corona-Krise und den "Lockdown" auch jegliche Existenzgrundlage verloren: Viele haben sich bisher das Geld für's tägliche Abendessen damit verdient, tagsüber auf den Straßen Johannesburgs Obst&Gemüse, Zigaretten oder Second-Hand-Kleidung zu verkaufen. Da diese Möglichkeit nun wegfällt, kommt auch kein Geld mehr in die Haushaltskasse und kein Essen mehr auf den Tisch. Für Familien und alleinerziehende Mütter, die schon zuvor am Existenzminimum und im wahrsten Sinne des Wortes "von der Hand in den Mund" gelebt haben, bedeutet die aktuelle Situation nun schlicht und ergreifend einen täglichen Kampf ums Überleben. 

Neben der telefonischen Betreuung versucht SCPS aus diesem Grund in der aktuellen Situation auch so gut wie möglich, praktische Hilfe zu leisten und die Klient_innen in den schlimmsten Notlagen mit Lebensmitteln zu versorgen. Zu diesem Zweck sind die Ressourcen, die der Non-Profit-Organisation derzeit zur Verfügung stehen, jedoch bei Weitem nicht ausreichend. Um eine (psychosoziale und materielle) Unterstützung der marginalisierten Klient_innen durch SCPS weiterhin zu ermöglichen und sicherzustellen, werden für die Arbeit in einem der ärmsten Stadtviertel Johannesburgs während und nach dem "Lockdown" in Südafrika dringend finanzielle Mittel benötigt. 
Zuletzt aktualisiert am 19. April 2020