Nahrung und Saatgut für Zimbabwes Kleinbauern

Ein Hilfsprojekt von „KAITE - Soziales Investment in Zimbabwe“ (D. Collenberg) in Harare, Simbabwe

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100 % finanziert

D. Collenberg (verantwortlich)

D. Collenberg
Nahrung und Saatgut für Zimbabwes Kleinbauern

Die Menschen in ganz Zimbabwe hungern. In den ländlichen Gebieten greifen die Menschen aus Not vor allem auf Wurzeln und Wildfrüchte zurück.

KAITE arbeitet daran, kleinbäuerlichen Familien ein sozial und ökonomisch besseres Leben zu ermöglichen.
Aufgrund der Notsituation ist es für KAITE ein Muss, derzeit in der Nothilfe aktiv zu werden.
KAITE hat 4 Tonnen offen abblühendes Maissaatgut importiert. Dieses soll, zusammen mit anderen Grundnahrungsmitteln, unter Kleinbauern verteilt werden und damit die gröbste Not gelindert werden. Auf diese Weise bekommen die Bäuerinnen und Bauern auch die Möglichkeit, im nächsten Jahr einen Teil der Ernte als Saatgut zu nutzen.
Ein Saatgut- und Nahrungsmittelpaket für je eine bäuerliche Familie mit ca. 7 Mitgliedern kosten 58 Euro pro Monat. Durch Ihre Spende können wir weitere Familien erreichen und diesen helfen.
Die Inflation liegt bei mehreren 100 Millionen %; man bekommt kaum Bargeld und ist eigentlich auf Devisen angewiesen. Die Krankenhäuser sind nun alle geschlossen – Medikamente gibt es ohnehin nicht mehr. Schwer Kranke und Verletzte werden abgewiesen. Zudem ist die Cholera ausgebrochen. Einige hundert Leben hat diese bereits gekostet. In der Zwischenzeit wird mit einigen 10 000 Infizierten gerechnet.
Eigentlich sterben in Entwicklungsländern ca. 1% der erkrankten Personen, in Zimbabwe sind es wegen der desolaten Versorgungssituation derzeit 5 bis 10%. Die Lebenserwartung ist mit 34 Jahren für Frauen und 36 Jahren für Männer die weltweit geringste. Die Wasserversorgung von Harare – einer 1,5 Millionen Metropole - wurde Ende November eingestellt. Die internationalen Hilfsorganisationen (WFP, aber auch die Vereinten Nationen) haben auf die gestiegene Not reagiert, indem sie die Lebensmittelrationen halbiert (!) statt verdoppelt haben, da die Hilfsgelder für Zimbabwe nicht ausreichen und zudem zusehends in undurchschaubaren Quellen versiegen.

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Ort: Harare, Simbabwe

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Informationen zum Projekt:

Fragen an D. Collenberg (verantwortlich):

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