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"Mit Gebärdensprache gut informiert durch die Corona Zeiten"

Wuppertal, Deutschland

"Mit Gebärdensprache gut informiert durch die Corona Zeiten"

Wuppertal, Deutschland

Wir fordern unser Recht auf Informationen in Gebärdensprache ein! Täglich gibt es zu jeder Stunde immer aktuelle Informationen zur Corona-Virus-Pandemie! Da alles ist gerade sehr beängstigend.Wir Gehörlose sitzen oft verständnislos vor dem Fernseher.

M. Bräcker von Verein zur Förderung der Gehörlosen Wuppertal e.V | 
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Über das Projekt

Wir fordern unser Recht auf Informationen in Gebärdensprache ein!

Täglich gibt es zu jeder Stunde immer aktuelle Informationen zur Corona-Virus-Pandemie! Da alles ist gerade sehr beängstigend. 
 
Da unterschreiben viele Länder, eben auch die Bundesrepublik Deutschland, die EU-Behindertenrechtskonvention. Darin wird klar geregelt, dass alle Menschen, behindert und nichtbehindert, den gleichen Zugang zu Arbeitsplätzen Schulen und Informationen haben müssen!
 
Wir Gehörlose sitzen oft verständnislos vor dem Fernseher oder vor vielen Internetseiten und verstehen das Meiste gar nicht. Jeder ist von der Pandemie betroffen, vor allem Kinder und ältere Menschen, sowie auch Migranten. Viele Gehörlose haben einen durchschnittlichen Wortschatz von 500 Wörtern. Wie sollen sie verstehen welche Maßnahmen gemacht werden müssen, wie sollen sie verstehen welche Regeln es nun gibt?
 
Nächstes "Corona-Opfer" ist der Abbau von Untertiteln der öffentlich-rechtlichen Medien, hier ARD, ZDF usw. Gebärdensprachdolmetscher*innen werden in Mediatheken versteckt, UT-Abbau, zeitweise Drosselung des Internets, was die gegenseitigen Informationen per DGS in Videochats erschwert.
Da kommt vor einigen Tagen der NRW Ministerpräsident vor die Kamera -Sender NTV- rechts im Bild stehen zwei Dolmetscherinnen, der MP kommt herein, beginnt seine Rede, die Kamera schwenkt auf ihn, die Dolmetscherinnen verschwinden aus dem Bild und als man dann ab und zu eine Hand der Dolmetscherin sieht, wird das Bild vergrößert, bis man die Hand nicht mehr sieht. Dolmetschen die Damen für die anwesenden Journalisten?
 
Warum sprechen die Bundeskanzlerin, Gesundheitsminister Spahn und andere ohne Dolmetscher*innen? Warum wird später dann auf Videos mit Gebärden hingewiesen? 
Wir Gehörlose und hochgradig Schwerhörige haben das Recht live zu erleben wie diese Politiker die Menschen ansprechen, wie sie reagieren. Nein! Video ansehen! Das entspricht nicht der U/NBRK!
 
Wir, der Verein zur Förderung der Gehörlosen in Wuppertal e.V. wollen mit unseren Mitarbeiter*innen, alle gebärdensprachkompetent, helfen, Informationen für Gehörlose weiter zu geben, aber uns fehlt die Ausstattung zur Herstellung eines Videos in guter Qualität. Es wird ein Projekt sein für eine lange Zeit, denn nach Corona ist nichts mehr wie vor Corona. 
Es werden noch viele weitere wichtige Infos erfolgen und wir wollen immer auf dem aktuellen Stand sein für unsere gehörlosen Mitmenschen. Daher bitten wir Euch uns zu unterstützen. Wir freuen uns auch über ehrenamtliche Videoeditoren. 
Zuletzt aktualisiert am 26. März 2020

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