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Im Einsatz für die Menschenrechte in Guatemala

Guatemala-Stadt, Guatemala

Im Einsatz für die Menschenrechte in Guatemala

Guatemala-Stadt, Guatemala

Damit bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen sich weiterhin für ihre Rechte einsetzen können, weichen wir nicht von ihrer Seite.

Melanie Rücker von peace brigades international Deutscher Zweig e.V. | 
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Über das Projekt

Wir begleiten bedrohte Menschenrechtsverteidiger_innen und ihre Organisationen, die sich gewaltfrei für ihre Rechte und die ihrer Umwelt einsetzen. Menschenrechtsaktivist_innen, die sich gegen diese Zustände und Ungleichbehandlung zur Wehr setzen, sehen sich immer stärker werdenden Repressionen ausgesetzt. Sie werden häufig Opfer von Drohungen, Einschüchterungsversuchen und Angriffen. In den vergangenen Jahren registrierten nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen einen besorgniserregenden Anstieg der Angriffe auf Menschenrechtsverteidiger_innen, begleitet von einer starken Kriminalisierung und Delegitimierung sozialer Proteste und zivilgesellschaftlicher Akteur_innen.

Was machen wir? Einige Aufgabenbereiche:
- wir begleiten die Menschenrechtsverteidiger_innen unbewaffnet und bei besonders schweren Bedrohungen rund um die Uhr.
- wir arbeiten nur auf Anfrage und mischen uns inhaltlich nicht in ihre Arbeit ein
- wir organisieren Workshops zu Themen wie Sicherheit und Empowerment
- wir organisieren Speaker Tours in Deutschland und Europa, damit Menschenrechtsverteidiger_innen selbst ihre Anliegen vortragen können
- wir informieren die Zivilgesellschaft

Exemplarisch stellen wir hier zwei begleitete Organisationen vor:

Edgar Pérez Archila und die Anwaltskanzlei für Menschenrechte:
Seit 1997 vertritt Edgar Pérez Archila Opfer von Menschenrechtsverletzungen und deren Angehörige. Pérez ist einer der wenigen Anwält_innen, die die im internen
bewaffneten Konflikt begangenen Menschenrechtsverletzungen aufzuklären versuchen. „pbi gibt mir eine persönliche Begleitung, und diese spiegelt sich in der Begleitung, die ich als Anwalt den Opfern gebe, wider“, so Pérez.
Im Jahre 2011 gewann er einen historischen Prozess im Zusammenhang mit einem Massaker, welches von ehemaligen Mitgliedern einer Spezialeinheit der Armee verübt wurde.

Gemeinden im gewaltfreien Widerstand von La Puya:
Seit 2012 begleitet pbi die Gemeinden von La Puya, die sich im Gebiet San José del Golfo und San Pedro Ayampuc friedlich gegen den Bau einer Goldmine einsetzen. Die Mitglieder der Protestbewegung werden kriminalisiert und erfahren Repression bis hin zu Mordversuchen. Diese Verbrechen bleiben meist straffrei.
Die Aktivist_innen versuchen, durch gewaltfreie Protestaktionen und auf juristischem Wege den Minenbau zu stoppen. Im Juni 2016 erklärte der Oberste Gerichtshof die Minenaktivitäten der Betreiberfirma für illegal und fordert deren komplette Einstellung.

Mit eurer Unterstützung ist es pbi möglich Menschenrechtsverteidiger_innen in Guatemala zu begleiten. Vielen Dank!
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020