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Samaki - Sustainable Aquafarming in Uganda

Uganda

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Samaki - Sustainable Aquafarming in Uganda

Uganda

Samaki bekämpft Mangelernährung und Armut in Uganda durch ressourcenschonendes Aquafarming.

Marius Stork von Enactus Aachen e.V. | 
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Über das Projekt

Über 10% der Weltbevölkerung leiden an Hunger. Besonders Menschen auf dem Land und Frauen und Kinder sind davon betroffen. Auch in Uganda mangelt es vielen an einer ausgewogenen Ernährung. 25,5% der Bevölkerung wird als unterernährt eingestuft. Hier setzt unser Fischzuchtprojekt „Samaki“ an. Helfen Sie uns die Fischzuchten in Uganda aufzubauen, um die Lage der Menschen zu verbessern!

Projektidee
Ziel des Projektes ist es armen Menschen in Afrika die Möglichkeit zu geben eine einfache Fischzucht zu betreiben. Die Fischzucht-Anlage basiert auf dem Prinzip des Aquaponik-Systems. Diese wird von einer Solaranlage betrieben und kann deshalb unabhängig von dem Stromnetz, der Infrastruktur und fließendem Wasser aufgebaut werden. Somit wird eine Chance eröffnet, Menschen die durch die fehlende Anbindung ans Stromnetz eingeschränkt sind, zu Fischzüchtern auszubilden. Dadurch kann einerseits die Ernährung verbessert und zum anderen, durch den Verkauf des überschüssigen Fisches, ein zusätzliches Einkommen erwirtschaftet werden.

Technische Umsetzung
Die Fischzucht haben wir im Rahmen von Enactus Aachen entwickelt. In einem Fischtank werden die Fische der Gattung Tilapia gezüchtet. Dieser wird an Pflanzenbecken angeschlossen, in denen wir Salate anbauen. Dem abfließenden Wasser wird über die Wurzeln Stickstoff und Nitrate entzogen, das in größeren Mengen giftig für die Fische ist, gleichzeitig aber als Dünger für die Pflanzen dient. Dadurch bleibt das Wasser sauber und die Pflanzen wachsen besser.
Das Solarsystem der Fischzuchtanlage liefert genügend Energie, um eine Pumpe anzutreiben, die den Wasseraustausch sicherstellt.
Um die Menschen optimal auf ihre neue Aufgabe vorzubereiten und nachhaltig zu schulen haben wir Lehrmaterialien und Workshops entwickelt.

Projekterfolge
In 2018 ist ein Teil des Samaki Teams nach Uganda gereist, um mit unseren dortigen Partnern einen Prototypen aufzubauen. Unser Partner vor Ort, Simon, ist überzeugt von der Idee des Aquaponiks und wir sind gemeinsam bestrebt, die Anlage noch weiter zu verbessern und mehr Ertrag zu erwirtschaften. Mit diesem Prototypen in Afrika haben wir viel Erfahrung gesammelt, um unser Konzept zu verbessern und unsere Vision nach vorne zu bringen.
 
Aktueller Bedarf
Mit den gesammelten Erfahrungen wollen wir unser System noch einmal überarbeiten, um eine höhere Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Einen Prototypen des neuen Systems wollen wir im Frühling diesen Jahres in Aachen aufbauen. Mit einer Anlage vor Ort können wir Schwierigkeiten beim Aufbau und Betrieb identifizieren und unsere Partner besser bei der Umsetzung ihrer Anlagen unterstützen.
Ein Gelände wurde uns von der RWTH Aachen zur Verfügung gestellt. Für die Materialkosten und auch die Unterstützung von Simon brauchen wir jedoch Ihre Hilfe. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns durch eine Spende unterstützen und so dabei helfen, unsere Idee zur Bekämpfung von Armut und Mangelernährung weiter voran zu treiben.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020