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Ein neues Leben für Remus

bad belzig, Deutschland

Ein neues Leben für Remus

bad belzig, Deutschland

Remus stand jahrelang unversorgt, ohne Pferdegesellschaft und mit kaputtem Fesselgelenk auf einer Weide ohne Unterstand und Zufütterung. Eine OP würde ihm ermöglichen, noch ein paar Jahre erfahren zu dürfen, wie schön das Leben sein kann.

Svenja Nette von Tierfreunde im Fläming e.V.  | 
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Über das Projekt

Remus lebt seit vielen Jahren ohne Pferdegesellschaft auf einem entlegenen Hof in Brandenburg. Der Besitzer hat irgendwann die Kontrolle über seinen Hof und die Tiere verloren, somit wurde auch der Zaununfall, den Remus vor ca. 4 Jahren erlitt, nie richtig versorgt. Seitdem humpelt er auf dreieinhalb Beinen; sein linkes hinteres Fesselgelenk ist kaum belastbar. Im Sommer 2019 hat der Vorbesitzer den Hof an eine Gruppe Menschen verkauft, die ihm zugesagt haben auch Remus zu übernehmen, unwissend, dass dieser sehr viel ärztliche Pflege brauchen wird. 

Nach Hofübernahme wurde das Bein geröntgt, das Ergebnis zeigt eine massive Arthrose. Wir haben mit vielen Tierärzten und Kliniken gesprochen, der Befund ist sehr drastisch, und so wurde uns u.a. auch die Euthanasie von Remus empfohlen. Wenn man Remus aber kennenlernt, merkt man, dass dieses Pferd leben möchte. Er ist unheimlich kontaktfreudig, lieb & kooperativ. Auch der behandelnde Tierarzt vor Ort ist der Meinung, dass wir Remus nach all den Jahren ohne Gesellschaftund mit Schmerzen noch mal ein paar schöne Jahre ermöglichen könnten, sofern man ihm irgendwie seine dauerhaften Schmerzen nehmen kann und einen Endplatz mit Gesellschaft findet. Diese Möglichkeit gibt es, allerdings verbunden mit einer kostspieligen OP (im Zuge dessen er auch kastriert werden sollte) und der Notwendigkeit von guter Nachsorge, inkl. Physiotherapie, Schmerzmitteln und zielgerichteter Bewegung von Remus. 

Die jetzige Hofgruppe kann dies weder finanziell, zeitlich, noch fachlich stemmen und hat die Röntgenbilder anfertigen lassen, den Hengst entwurmen & impfen lassen, Zähne machen lassen und eine Schmerztherapie initiiert. Wir, eine Gruppe aus Tierfreundinnen, Tierärzten, Tierschutzvereinen und der Hofgruppe, suchen daher für Remus einen Endplatz mit ruhiger Wallachgesellschaft, in der er nicht mehr viel rennen muss, aber endlich Sozialkontakt haben kann. Wo jemand ihn wirklich da haben möchte und sein tolles, sanftes Wesen schätzt und dafür sorgt, dass seine jahrelange Einsamkeit und Schmerzen ein für alle mal Vergangenheit sind. Jemand der nichts mehr von ihm verlangt und einfach dafür sorgt, dass er noch ein paar Jahre erleben darf, wie schön das Leben sein kann. 

Schlussendlich versuchen wir hier auf betterplace zumindest die Mittel für eine OP von Remus aufzutreiben. Es klingt fast unmöglich, sowohl das Geld als auch eine passende Endstelle für Remus zu finden, aber wir möchten es auf diesem Wege trotzdem versuchen, er hat es verdient. Bitte teilt, spendet, fragt herum, es wäre so schön, wenn es ein Happy End für Remus gäbe. Auch über weitere fachliche Einschätzungen sind wir dankbar. 
Zuletzt aktualisiert am 28. Januar 2020