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Finanziert LUCKY LINDYs HOP - Vintage Swing trifft auf zeitgenössisches Tanztheater

Hamburg, Deutschland

Die afroamerikanischen Vintage Tanzstile wie Lindy Hop gelten nicht als Kunstform. Das Bühnenstück LUCKY LINDYs HOP liefert den Gegenbeweis: 44 Lindy Hopper erzählen tänzerisch die brisante Geschichte des jungen Charles Lindbergh - mit Eurer Hilfe!

Marthe Meier von Beyond Borders e.V.
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Charles Lindbergh war der erste Mensch, der einen Direktflug von New York nach Paris allein wagte – und überlebte. Er schrieb damit 1927 als „Lucky Lindy“ Geschichte; ein exzentrischer junger Mann, dem nicht bewusst war, dass sich sein Leben nach der Landung für immer verändern würde. Diese Pioniertat und sein Werdegang könnten eine ganze Streaming-Serie voller Liebe, Lug und Trug, Entführung, Mord, Geheimnissen und politischer Inkorrektheit füllen.

Oder ein Tanztheaterstück inspirieren.

Die im Authentic Jazz zusammengefassten afroamerikanischen Stile sind Improvisationstänze mit spezifischen körperlichen Kommunikationselementen. Diese werden wie ein Alphabet zu Bewegungsabläufen, zu Tänzen mit oder ohne Partner zusammengefügt.
Heruntergebrochen werden kann die Tanztechnik bis auf ihr kleinstes Element: Bounce – das Grundschwingen. Dieses Körperfedern ist stilgebend und variiert innerhalb der afroamerikanischen Tänze als Unterscheidungsmerkmal.

Ziel von LUCKY LINDYs HOP ist es, mit den Grundtechniken dieser Vintage-Tanzstile über zeitgenössische Choreografiearbeit ein Handlungsballett zur Atlantiküberquerung Charles Lindberghs zu gestalten, live begleitet durch Hamburger Swingmusiker.
Es wird am 20. September 2020 auf der Theaterbühne des Sprechwerk in Hamburg aufgeführt.

Das Tanzstück wird klassisch in drei Akte unterteilt, in denen Start, Flug und Landung symbolisiert werden. Sie stellen gleichsam die emotionale Entwicklung des Menschen Lindbergh dar, innerhalb jener gefährlichen 33 Stunden und 30 Minuten, die sein abenteuerliches Unterfangen dauerte. Mehr zum Inhalt

In der Produktion arbeiten 4 junge Choreografinnen (künstlerischer Schwerpunkt) mit über 40 Tänzer*innen jeglichen Alters und Levels aus der Hamburger Swingtanzszene. Gemeinsam sollen die Vintage-Tanztechniken aufgebrochen und in das Tanzverständnis der Jetztzeit transportiert werden.

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