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CHIRURGEN für Afrika

Rwamagana, Ruanda

CHIRURGEN für Afrika

Rwamagana, Ruanda

CHIRURGEN für Afrika ist ein Projekt zur nachhaltigen Weiterbildung junger Chirurgen in Ostafrika

Ralph Lorenz von CHIRURGEN für Afrika | 
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Über das Projekt

CHIRURGEN für Afrika ist ein Projekt zur nachhaltigen Weiterbildung junger Chirurgen in Afrika. Der steuerbegünstigte Verein wurde 2010 gegründet und hat bisher durch einmal jährlich stattfindende humanitäre Einsätze mit OP-Teams vor allem in West- und Ostafrika zahlreiche Patienten mit Hernien (dazu gehören vor allem Leisten- und Bauchwandbrüche) operativ versorgt. Unbehandelt führen Leisten- und Bauchwandbrüche häufig zu chronischen Schmerzen, Arbeitsunfähigkeit und im Falle einer Einklemmung mit Darmanteilen auch zum Tod. 

Hernien sind eine der weltweit häufigsten chirurgischen Erkrankungen. 20 Millionen Menschen werden weltweit jährlich daran operiert. Das lebenslange Risiko einen Leistenbruch zu entwickeln liegt bei Männern bei 20-27% bei Frauen bei 3-6 %.  Man geht derzeit davon aus, dass in Afrika weniger als 20% der Leistenhernien tatsächlich operiert werden. Die Gründe dafür sind vielfältig und liegen sowohl an personellen Defiziten, einer fehlenden Ausbildung als auch an der fehlenden Ausstattung in den vorhandenen Krankenhäusern. 

Der Fokus des Vereins liegt inzwischen vor allem in einer nachhaltigen Förderung der kontinuierlichen, fachspezialisierten Aus- und Weiterbildung des chirurgischen Nachwuchses in den entsprechenden afrikanischen Ländern auf dem Gebiet der Hernienchirurgie. Die inhaltlichen Weiterbildungsarbeit wird durch großzügige Spenden für einer Verbesserung der apparativen und instrumentellen Ausstattung der Krankenhäuser ergänzt. Für chirurgische Eingriffe werden beispielhaft Diathermiegeräte benötigt, die eine einfache und gezielte Blutstillung während der Operationen ermöglichen. 

Die freiwilligen OP-Teams bestehen sowohl aus Chirurgen, Anästhesisten, OP-Schwestern, Anästhesieschwestern als auch aus Medizintechnikern.

Das Weiterbildungsprojekt wurde exemplarisch zunächst für Ruanda entwickelt, dort wurde jetzt mit einer zweiten Stufe eine „Train the Trainer“- Ausbildung begonnen, die als nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe gedacht ist. 
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020