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Sonntags Werken für Kinder und Eltern

Offene Holzwerkstatt für Kinder und Eltern in Hamburg-Altona. Angeleitet und begleitet von Tischlern und Hobbyschreinern.

Tobias Trölsch von Werkdachs e.V.Nachricht schreiben

Das Holzwerken für Kinder und ihre Eltern findet immer Sonntagsnachmittags für drei Stunden in Altona statt. In den Kursräumen der Werkkiste.
Es ist eine offene Holzwerkstatt, so dass die Kinder das bauen können, wonach ihnen der Sinn steht. 
Holzwerkprofis stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Es erfolgt auch eine Einweisung in die Bedienung der (mechanischen) Holzwerkzeuge.
Werkzeuge und Holz stehen für die Kinder frei zur Verfügung.
Die Sonntage können Schwerpunkte haben ( zum Beispiel Boote bauen, Kerzenhalter etc.) jedoch sind die Kinder frei in dem, was sie bauen möchten.
Dafür ist das Sonntagswerken gut:
a) Stärkung der Familie
b) Selbstwirksamkeit
c) Prävention
d) Integration
  a)Wenn Kinder gemeinsam mit ihren Eltern etwas aus Holz bauen, (was Geschick, Intelligenz, Durchhaltevermögen und Fantasie fördert)t, stärkt es die Gemeinschaft und den Familienzusammenhalt.  Die Erfahrung, wir können gemeinsam etwas bewirken, wirkt in die Familie hinein – und lässt sich später auf andere Situationen übertragen. 
 Nicht nur für Familien mit Problemen ist der Sonntag ein neuralgischer Tag. Statt vor dem Fernseher oder der Spielekonsole zu sitzen, gehen sie nun gemeinsam in die Holzwerkstatt und bauen etwas zusammen.
Gerade Alleinerziehende oder Eltern, die selbst nicht handwerklich geschickt sind, können ihren Kindern so handwerkliches Geschick und den Umgang mit Holz vermitteln. Dies stärkt Kinder und Eltern gleichermaßen.
 b)Kinder lernen den Umgang mit Holzwerkzeugen. Alles was sie bewirken, bewirken sie durch ihre eigene Kraft. (Es kommen nur mechanische Werkzeuge zum Einsatz.) Dabei machen Kinder die Erfahrung, dass es ihnen gelingt das harte und zum Teil widerspenstige Holz zu bearbeiten. Das ist eine stärkende Erfahrung. Wenn sie kleine Werkstücke selbst bauen, spüren sie: ich kann etwas bewirken. Anstrengung und Durchhaltevermögen lohnen sich. Denn  gerade das Sägen braucht neben Geduld und Anstrengung auch einen langen Arm/Atem. 
So gilt: Holzwerken stärkt Kinder.
 c) Kinder, die die Erfahrung machen, selbst etwas zu bewirken und die gefährliches Werkzeug (nach einer Sicherheitseinweisung) benutzen dürfen, lernen sich selbst etwas zuzutrauen. Sie lernen mit eigenen Aggressionen umzugehen, und mit Gefahr. Die Bearbeitung eines dreidimensionalen Werkstücks mit den eigenen Händen fördert handwerkliches Geschick und Intelligenz. Das stärkt das Selbstvertrauen. Und den Mut, Nein zu sagen. Beim Holzwerken lernen Kinder auch, sich bei schwierigen Herausforderungen Unterstützung zu holen.
 d) Das Sonntagswerken ist für alle Kinder aus dem Stadtteil und es ist ein niedrigschwelliges Angebot. So können Kinder, deren Eltern keine für sie teuren Werkkurse bezahlen können, zum Werken kommen. Ebenso werken Kinder verschiedener Herkunftsländer zusammen mit Holz. Sie machen die Erfahrung, wir wirken gemeinsam, wir unterstützen uns gegenseitig. Unterschiedlichste Eltern tauschen sich aus. Freundschaften können entstehen. 

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