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"Kein Dampf auf dem Kessel"

Salzbergen, Deutschland

Gruß aus dem Feuerwehrmuseum

Thomas Kolmes
Thomas Kolmes schrieb am 16.01.2021

Liebe Unterstützer des Feuerwehrmuseums! 

Von Betterplace kommt die Zuwendungsbestätigung zur Vorlage beim Finanzamt und von uns noch einmal ein ganz herzlicher Dank für die Unterstützung bei der Erneuerung des Dampfkessels. Mit dem Dank möchten wir einige Informationen über das Projekt Dampfspritze aber auch über die sonstigen Entwicklungen im Feuerwehrmuseum 2020 verbinden.  

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben den Museumsbetrieb eingeschränkt, insbesondere die regelmäßigen Treffen der Aktiven zum Arbeitseinsatz am Mittwochabend und größere Gruppenführungen mussten über längere Zeiträume vollständig entfallen. Vom 9. März bis zum 16. Mai und vom 1. November an war das Museum komplett geschlossen. Trotzdem wurde auch in diesem Jahr unter schwierigen Bedingungen beachtliches geleistet.  

Das Museum wurde zur Wiedereröffnung Mitte Mai an die damals geltenden Hygieneregeln angepasst – etwa durch Trennscheiben, Handdesinfektion und die Anschaffung eines Kartenzahlungsgerätes – und war an 32 Sonntagen außerhalb der Lockdowns geöffnet. Wir hatten eine Einbahnstraße durch die Ausstellung eingerichtet und dazu das Rolltor vom Depot und zwei Notausgänge einbezogen. Die Möglichkeit, am Mittwochabend das Museum zu besuchen, wurde neun Mal in Anspruch genommen und zusätzlich wurden acht kleine Führungen unter Wahrung der Abstände und mit Masken durchgeführt. Insgesamt konnten wir so 673 Besucher begrüßen.  

Im Museum wurden aber auch sehr viel geschafft. Es wurden zum Teil in kleinen Gruppen oder zu zweit 116 Dienste mit 1.877 Stunden geleistet. Das sind mehr Stunden als im letzten Jahr! Aber auch unser Kassenführer kann von einem Rekord berichten. Es wurde noch nie soviel Geld bewegt wie in 2020.  

Das liegt vor allem am Neubau eines Kessels für die Dampfspritze. Dieser wurde im Sommer geliefert und steht nun im Museum. Dieses Projekt litt wohl am meisten unter den Corona-Einschränkungen, da die erforderliche Zusammenarbeit vieler Kräfte so nicht möglich war. Da für 2021 noch keine Großveranstaltungen zu erwarten sind, bei denen die Dampfspritze präsentiert werden könnte, haben wir dann allerdings auch die Gelegenheit genutzt, nun zusätzlich die Wasserpumpe zu zerlegen, aufzuarbeiten und neue Dichtungen und Federn einzubauen. Wie so häufig bei alten Maschinen ist manches langwieriger als gedacht. Nach Abschluss dieser Arbeiten kann dann der Einbau des neuen Kessels erfolgen, an den wir bereits die alte Feuertür angepasst haben. Ein neuer Kesselmantel ist in Arbeit.  

Aber noch ein weiteres Projekt wurde begonnen: Neue Medien im Museum. Hierzu wurde durch die Emsländische Landschaft unser Antrag auf 6.000,00 Euro aus dem Förderprogramm für kleine Kultureinrichtungen des Landes Niedersachsen positiv beschieden. Dadurch konnten wir fünf große Bildschirme anschaffen (LCD-Panels), die die digitalen Bilderrahmen und einen alten Fernseher ersetzen bzw. die digitale Präsentation von Inhalten erweitern. Zurzeit arbeiten wir an einem Videofilm zur Vorstellung der Dampfspritze, der dann auf einem 65-Zoll-Monitor direkt an der Maschine gezeigt werden soll.  Außerdem wurden diverse Kameras gekauft, um die Sicherheit im Museum zu verbessern. Von der Kasse aus können nun fast alle Bereiche des Museums eingesehen werden. Schließlich gehörten noch ein neuer Laptop und ein Bürorechner zum neuen Digitalpaket. Alle Komponenten lassen sich natürlich auch in einem eventuell neuen Museum gut einsetzen. 

Im Hinblick auf den Neubau gilt es weiter zu hoffen. Die Gemeinde hat die Gebäudeplanungen weiter konkretisiert und zusätzliche Förderanträge gestellt. Im Hinblick auf den vorgesehenen Standort sind die Planungen unverändert. 

Die gemeinsame Arbeit in großer Runde und der anschließende Austausch fehlen uns allen sehr, ebenso die „Ausfahrten“ zur Präsentation der Dampfspritze. Auch wenn wir meinen, dass wir dieses schwierige Jahr gut gemeistert haben, wünschen wir uns doch alle eine baldige Rückkehr zur Normalität.

Mit besten Grüßen aus dem ziemlich einsamen Feuerwehrmuseum und noch einmal unserem herzlichsten Dank für alle Unterstützung.







Auf ein Wiedersehen in 2021
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