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Völkerverständigung – Hügel der Erinnerung in Griechenland

Pirgi und Messovouno, Griechenland

Völkerverständigung – Hügel der Erinnerung in Griechenland

Pirgi und Messovouno, Griechenland

Der Griechisch-deutsche Kulturverein „Dialogos“ will zwischen zwei Dörfern in Nordgriechenland, die von den Deutschen niedergebrannt wurden, einen Gedenkhügel gestalten, auf dem an die 600 Ermordeten erinnert wird und ihr Andenken geehrt wird.

Trifon Kechagias von Dialogos Griechisch-Deutscher Kulturverein e.V. | 
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Über das Projekt

Zwischen April 1941 und November 1944 wurden die benachbarten griechischen Dörfer Pirgi und Messovouno bei Ptolemaida vom deutschen Militär geplündert und vollständig niedergebrannt. Dabei fielen an die 600 Unschuldige der Wehrmacht zum Opfer – Frauen und Männer, Säuglinge, Kinder und ältere Menschen. 
Seit 2010 pflegt unser Deutsch – Griechischer Kulturverein „Dialogos“ aus Delmenhorst bei Bremen intensiven Kontakt zu den beiden Dörfern in Nordgriechenland.
Zum 70-sten Jahrestag dieses – neben dem in Kalavrita wohl zweitgrößten - deutschen Massakers auf griechischem Boden stellten wir im April 2014 Gedenktafeln auf, die auf Griechisch und Deutsch an dieses Kriegsverbrechen erinnern. 
 
Unser Engagement wurde sehr freundschaftlich aufgenommen. Zum Symbol der gegenseitigen Verbundenheit haben wir Platanen als Freundschaftsbäume gepflanzt. In der Folge ist die Idee gewachsen, auf einem Hügel zwischen den Dörfern einen Park als Gedenkstätte zu errichten. Dieser „Hügel der Erinnerung“ soll großflächig mit Bäumen bepflanzt werden – ein Baum für jede Ermordete und jeden Ermordeten. Unsere griechischen Partner – die beiden Bürgermeister Bürgermeister, der Vorsitzende des Opfervereins, Lehrer – stehen mit uns hinter diesem Projekt. Aber in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage in Griechenland gibt es keine Möglichkeit, finanziell etwas zu diesem Projekt beizutragen.
 
Dem Verein „Dialogos“ ist es gelungen, einen Schüleraustausch zwischen der Integrierten Gesamtschule Osterholz-Scharmbeck, der Integrierten Gesamtschule Delmenhorst und drei griechischen Schulen in der nächstgelegenen Stadt Ptolemaida ins Leben zu rufen. Wenn die griechischen Schülerinnen und Schüler Deutschland besuchen, fertigen alle gemeinsam Tontafeln mit den Namen der Ermordeten an – jeweils in griechischer und lateinischer Schrift. Beim Gegenbesuch in Griechenland pflanzen sie Bäume auf dem Hügel, interviewen Zeitzeugen und lernen die Region kennen. Die Schülerinnen und Schüler essen an langen Tischen im Kreise der Familien und gehen auch gemeinsam in die Diskothek. Neben dem Gedenken spielen also ebenfalls der kulturelle Austausch und die gegenseitige Freundschaft eine große Rolle.
 
Unser Projekt soll die  Erinnerung an die Opfer wachhalten und sie ehren, aber vor allem soll es nach vorne gewandt gegenseitiges Verständnis wecken und Freundschaften stiften.
Helft uns, dies zu verwirklichen!
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020