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Laptops und Fotovoltaik-Anlagen für Schulen in Uganda

Ländliche Schulen in Uganda haben weder eine verläßliche Stromversorgung noch eine ausreichende Ausstattung im IT-Bereich. Durch die Installation von Fotovoltaik-Anlagen auf Schulen und die Ausrüstung mit Laptops soll Abhilfe geschaffen werden.

Dr. Klaus Schwerdtfeger von Uganda Friends e.V.Nachricht schreiben

Per Zufall bin durch einen ehrenamtlichen Einsatz für den Senioren Experten Service (SES, http://www.ses-bonn.de) 2013 das erste Mal in Uganda gelandet. Mittlerweile war ich für den SES 9mal dort und habe Fortbildungen in IT für Lehrer*innen und Schüler*innen an Secondary Schools im ländlichen Bereich durchgeführt.

Dabei habe ich folgende Erkenntnisse gewonnen. Unterricht in IT findet, obwohl in ugandischen Lehrplänen verankert, mangels Hardware nur theoretisch statt. Viele Schulen haben gar keinen oder höchstens einen Computer. Meine Kurse konnte ich nur durchführen, weil ich über ein bekanntes Auktionshaus gebrauchte Laptops kaufte, um- und aufrüstete, die nötige (englische) Software installierte und damit nach Uganda flog.

Des weiteren fehlt eine verläßliche Stromversorgung. Sie ist entweder gar nicht vorhanden oder fällt oft tagelang aus.

So kommt es, dass viele Teilnehmer*innen meiner Kurse noch nie einen Computer berührt hatten, und die Jugendlichen im ländlichen Bereich von Uganda komplett von der digitalen Welt und dem Internet abgeschnitten sind.

Aus diesen Erfahrungen heraus entwickelte ich die Idee, 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:
 1. Fliege - Schulen mit günstigen Notebooks zu versorgen
 2. Fliege – erneuerbare Energien für den zuverlässigen Betrieb der Notebooks in Form von Fotovoltaik-Anlagen auf den Schulen zu Verfügung zu stellen.

Mit dem Erlös von Radtouren durch Uganda (s.a. https://uganda-erfahren.de) und bisherigen Spenden konnten schon 2 Pilotprojekte durchgeführt werden.

Um Förderungen zu erhalten, weitere Spenden einzuwerben und letztere dann als Eigenanteil bei erfolgreichen Projektanträgen einzusetzen, wurde der Verein Uganda Friends e.V. vor zwei Jahren gegründet.

Geplant ist kommendes Jahr, bei den Schmitz-Stiftungen (https://www.schmitz-stiftungen.de/) eine Förderantrag zu stellen. Druch die Stiftung werden Projekte mit max. Kosten von 25.000 € zu 75% gefördert.  Um den maximalen Zuschuß auszunutzen, benötigt der Verein 6000 €. Damit könnten 4 weitere Schulen ausgerüstet werden. 

Dr. Klaus Schwerdtfeger, 1. Vors.