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Stoppt die 380 kV-Höchstspannungsleitung über unseren Wohngebieten!

Schneller Netzausbau nur mit tunnelgeführter Leitung! Wir sammeln Geld für den Widerstand gegen einen Freileitungs-Bau durch Birkenwerder und Hohen Neuendorf an der nördlichen Stadtgrenze zu Berlin.

Peter Kleffmann von Umweltverband Birkenwerder-Hohen Neuendorf e. V.Nachricht schreiben

Durch Birkenwerder und Hohen Neuendorf soll eine 380 kV-Freileitung direkt über Wohngebiete errichtet werden. Dagegen wehren sich der Umweltverband Birkenwerder–Hohen Neuendorf e. V., die Gemeinde Birkenwerder sowie mittelbar und unmittelbar betroffene Anwohner. 

Wir fordern statt der gefährlichen Freileitung über unseren Köpfen eine ca. 3 km lange tunnelgeführte Leitung (Erdverkabelung), so wie sie in anderen Bundesländern (z. B. Bayern oder Berlin) bereits betrieben und von deren Landesregierungen in vergleichbaren Standortsituationen bevorzugt wird. 

Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg (LBGR) hat gegen unsere begründeten Einwände das Planfeststellungsverfahren genehmigt. Der Bau durch die Firma 50 Hertz Transmission GmbH soll in Kürze beginnen. Dies wollen wir nicht hinnehmen und wir werden unsere Forderung einklagen. 

Sollte die Klage am Bundesverwaltungsgericht nicht erfolgreich sein, sind wir entschlossen, unser Anliegen vor die nächsten Instanzen bis zum EUGH zu bringen. 

Sammelklagen sind juristisch nicht möglich. Daher benötigt der Umweltverband für die eigene Klage und zur Unterstützung betroffener Privatkläger Spendengelder!

Unmittelbare Gefährdungen durch die Freileitung sind:

  • Gesundheitliche Gefahren in Form von Havarien (Mast- und Kabelbruch), Eis- und Schneebruch sowie elektromagnetische Strahlung, von der nicht geklärt ist, wie sie sich in unmittelbarer Nähe und in Kombination mit der Autobahn langfristig auf Mensch und Natur auswirkt. Aktuelle Studien des BfS (Bundesamt f. Strahlenschutz) belegen inzwischen eine “tumorfördernde Wirkung durch HF-EMF“ (hochfrequente elektromagnetische Felder). Die Empfehlung des BfS lautet: "Minimierung der Exposition gegenüber HF-EMF"! (Exposition = Umwelteinflüssen wie Schadstoffen, Strahlen, Staub oder Lärm ausgesetzt sein) 

  • Schutz der Naturschutzgebiete und Freiräume: Besonders betroffen sind die  Naturschutzgebiete Stolpe, Barnim und das Flora-Fauna-Habitat-Gebiet Briesetal. Für die extrem hohen Masten (ca. 80 Meter) muss Natur weichen, zudem führen sie zu einer Landschaftsverschandelung, die kilometerweit zu sehen ist.
 
  • Hohe Wertverluste bei den privaten Immobilien. Mit „Einmalzahlungen“, sog. „Akzeptanzzahlungen“ ist es nicht getan!

Wenn die geleisteten Spenden die erforderlichen Kosten für das Vorhaben überschreiten, verwendet der Umweltverband die überschüssigen Gelder zur Unterstützung eines weiteren satzungsgemäßen Projektes in der Region.