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Unterstütze unsere Lese-Initative für Jugendliche im Arrest

In unserer Inititative lesen wir mit jungen Straffälligen Bücher, um zukünftige Straftaten zu verhindern und Jugendlichen Perspektiven aufzuzeigen.

Martin Reichardt von Förderverein KonTEXT Leseprojekt e.V.Nachricht schreiben

Schwarzgefahren, Schule geschwänzt, Gras geraucht. Solche kleineren Delikte haben Jugendliche begangen, die im Jugendarrest landen, der von einem Wochenende bis zu vier Wochen lang dauern kann. Bei KonTEXT haben wir verschiedene Formate entwickelt, in denen Jugendliche im Arrest Bücher lesen, in Lesegruppen gemeinsam lesen, kreativ schreiben und sogar eine Bücherei im Arrest nutzen können. Wir sind überzeugt, dass das Lesen von Büchern und die Beschäftigung mit Literatur Bildungsdefizite verringern und maßgeblich dazu beitragen kann, erneute Straffälligkeit zu verhindern. Zentraler Bestandteil der einzelnen Formate ist die Abschlussarbeit, in der die jugendlichen ProjektteilnehmerInnen ihre Leseerfahrungen kreativ reflektieren, entweder durch das Schreiben einer Kurzgeschichte, das Kreieren eines Plakats bzw. gemalten Bildes oder eines (Rap-)Songs. 

Inzwischen umfasst KonTEXT neben Lesegruppen in den Justizvollzugsanstalten München und Landshut vor allem die Einzelbetreuung von straffälligen jungen Menschen zwischen 14 und 22 Jahren, die durch eine richterliche „Leseweisung“ zur Teilnahme am Leseprojekt verpflichtet sind. Hinzugekommen sind weitere Angebote, darunter eine Arrestbücherei und ein Angebot für Jugendliche, die wegen Schulverweigerung bis zu vier Wochen Jugendarrest in der Jugendarrestanstalt der Justizvollzugsanstalt (JVA) München verbüßen müssen. Dieses spezielle Projektangebot wurde entwickelt, da Schulverweigerung einen besonderen Risikofaktor für delinquentes Verhalten darstellt. Kooperationspartner sind neben den Justizvollzugsanstalten München und Landshut die Jugendämter (Jugendgerichtshilfen) der Landeshauptstadt München und der Landkreise München und Fürstenfeldbruck, die Amtsgerichte München und Fürstenfeldbruck und die Staatsanwaltschaften München I und II.

Dieses Projekt wird auch unterstützt über