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Engagiere dich mit uns für ein Ende der industriellen Massentierhaltung

Wir setzen uns für eine umweltverträgliche, artgerechte und nachhaltige Form jeglicher Nutztierhaltung ein. Unser aktueller Widerstand richtet sich gegen Mastanlagen, in denen Tieren Leid zugefügt wird.

Michael Buck von Initiative für gesunde Luft e.V.Nachricht schreiben

Was motiviert uns?
Wir haben uns zusammengetan, um gegen die erhebliche Belastung der Umwelt und Gefährdung der Menschen als Folge von Massentierhaltungsanlagen vorzugehen und eine tierverachtende Nahrungsmittelproduktion dauerhaft zu verhindern.

Wenn in der Nutztierhaltung viele Tiere auf engem Raum gehalten werden, geht es nicht nur den Tieren schlecht, auch für die Umwelt und unsere Gesundheit bestehen deutlich negative Auswirkungen.
  • Um die Tiere trotz unpassender Haltung leistungsfähig zu erhalten, wird in der konventionellen Haltung eine häufig routinemäßige Abgabe von Antibiotika an den gesamten Bestand als „unvermeidlich“ betrachtet, mit direkten Risiken für den Menschen durch oftmals entstehende Resistenzen.
  • In Folge der Besatzdichte der Ställe kommt es zur erheblichen Verschmutzung der Luft durch Ammoniak, bakterienbelastete Stäube und Gerüche. Luftwäscher, deren Nichteffizienz z.B. bei Einsatz in der Hähnchenmast mehrfach belegt wurde, können diese Bioaerosole nicht in ausreichendem Maße filtern, so dass diese in die Umwelt gelangen.

Was tun wir bereits?
  • Aktuell richten sich unsere Maßnahmen gegen die Errichtung einer geplanten Hähnchenmastanlage (39.900 Tiere mit einem Jahresdurchsatz von ca. 300.000 Tieren) in Asendorf Niedersachsen.  Als Erfolg können wir verbuchen, dass das Bauvorhaben nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichtes Hannover zunächst nicht fortgesetzt werden darf. Das Gericht bestätigt unsere Auffassung, dass schädliche Umwelteinwirkungen nicht mehr mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden können
  • Wir unterstützen generell bäuerliches Leben und Arbeiten. Unserer Strategie folgend fördern wir bäuerliche Strukturen mit einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, bei denen Tierwohl, Naturschutz und eine dauerhaft sichere Existenz der Landwirte nicht im Widerspruch stehen müssen.  
  • Um miteinander ins Gespräch zu kommen und zusammen Lösungsansätze zu erarbeiten, haben wir im Frühjahr/Sommer 2019 mehrere "Runde Tische" initiiert. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus der Politik, „Ärzte gegen Massentierhaltung“, der konventionellen bzw. ökologischen Landwirtschaft und interessierten Bürger*innen diskutieren wir Wege zu einer nachhaltigen Landwirtschaft.

Was ist unser langfristiges Ziel?
Der Teilerfolg vor Gericht freut uns, ist aber nur der erste Schritt zu einer veränderten Genehmigungspraxis für Stallanlagen. Letztlich erwarten wir, dass eine endgültige Entscheidung dazu erst auf Landesebene getroffen wird und damit auch die Betriebserlaubnis bestehender Anlagen deutlich hinterfragt werden kann.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende auf dem Weg zu einer neuen Genehmigungspraxis und mehr Tierwohl. Überzählige Spendengelder werden für andere satzungsgemäße, gemeinnützige Zwecke des Vereines verwendet.