Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere deinen Browser

Wir wollen die Welt mit dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, dein betterplace.org-Team

Afrika-Hilfe-Stiftung: Rollstühle für Higiro

Konkret brauchen wir aktuell Eure Unterstützung für Innocent Irakunda. Innocent ist 9 Jahre alt, körperlich und geistig behindert und - wie alle Kinder hier - unterernährt. Er benötigt einen Rollstuhl, Nahrung und Artikel der täglichen Hygiene. DANKE

Carmen Hülsdell von Afrika-Hilfe-StiftungNachricht schreiben

Die Afrika-Hilfe-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensverhältnisse von benachteiligten und bedürftigen Menschen in Ruanda zu verbessern. Gegründet wurde sie 2003 in Hattingen. Was als einmalige Hilfe für Waisenkinder im kenianischen Bura begann, ist mittlerweile zu einem kleinen Hilfswerk gewachsen, das heute ausschließlich in Ruanda aktiv ist.

In einem unserer Projekte kümmern wir uns um mehr als 100 Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen unterschiedlicher Schweregrade in Higiro, Ruanda. Besonders in den armen und abgelegenen Gebieten Ruandas sind Kinder, die mit einer Behinderung auf die Welt kommen, mit einem Makel belegt. Es heißt: Gott habe schlecht gearbeitet. Oftmals gelten sie sogar als Strafe Gottes oder von Verstorbenen. Nicht selten werden sie im Haus oder im Stall versteckt. Die betroffenen Familien haben sich daher oft nicht getraut, über ihre Sorgen zu sprechen. Sie wurden allein gelassen, hatten kaum Zugang zu medizinischer oder therapeutischer Unterstützung. Das hat sich nun geändert. Fachleute haben im Auftrag der Afrika-Hilfe-Stiftung ausführliche Anamnesen der Kinder erstellt. Sie zeigen die riesige Bandbreite der erforderlichen, kurz- und langfristigen Behandlungen und Maßnahmen. Medikamentengaben, zum Beispiel bei Epilepsie, sind nötig; Hilfsmittel wie Orthesen und Rollstühle werden organisiert und neurologische und orthopädische Operationen durchgeführt. Aber auch die Organisation und Finanzierung von Schulbesuchen, auch für blinde Kinder, oder die Unterbringung in Internaten, sind wichtig. Neben diesen Hilfen steht immer wieder die Beratung der Eltern im Fokus. Damit die Scham, die die Familien für ihre Kinder verspürten, der Vergangenheit angehört. Niemand soll sich in Ruanda mehr für sein eigenes Kind schämen müssen.