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Stadtteilmütter stehen für die Weiterentwicklung benachteiligter Familien mit/ohne Migrationshintergrund. Es geht um das inklusive Arbeiten aus den eigenen Reihen heraus, um die Teilhabe an der vorherrschenden Kultur und den Bildungsstand zu erhöhen.

Nele Lippolis von SOS-Kinderdorf HamburgNachricht schreiben

Mit dem Projekt „Stadtteilmütter“ werden Familien mit und ohne Migrationshintergrund sowie Flüchtlingsfamilien aus dem Stadtteil Dulsberg in Fragen der Erziehung, Bildung, Gesundheit und gesellschaftlichen Teilhabe über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten unterstützt. 
Im Fokus liegt die Betreuung von jungen Müttern mit Kindern bis zu 6 Jahren. Es handelt sich um eine Form der organisierten Nachbarschaftshilfe. Die Stadtteilmütter sind Mütter und Großmütter aus unterschiedlichen Herkunftsländern, die neben ihrer Muttersprache gut deutsch sprechen. Sie haben die Aufgabe, den begleiteten Familien nötige Hilfs- und Bildungsangebote aufzuzeigen und dabei zu unterstützen, Barrieren bei der Gemeinschaftseinführung zu überwinden. 

Es finden wöchentliche Sprechzeiten in der Elternschule sowie im Café Krümel des SOS-Familienzentrums Dulsberg statt. 

Stadtteilmütter sind Multiplikatorinnen und werden zugleich zu Vorbildern Dies hat einen positiven Rückkopplungseffekt. Ein weiteres Ziel ist es, dass die Stadtteilmütter selber wieder leichter zurück in den Beruf finden, wie z.B. bei Safsan K. der Fall, die mittlerweile als Bürokraft tätig ist und Lucia M., die im Café Krümel von SOS-Kinderdorf angestellt wurde.

Die Stadtteilmütter arbeiten ehrenamtlich. Für ihre Arbeit erhalten sie neben der Qualifizierung und der sozialen Wertschätzung eine finanzielle Anerkennung in Form einer Aufwandsentschädigung.

Die Dulsberger Stadtteilmütter fügen sich ein in die Reihe der Hamburger Elternlotsen-Projekte, es ist jedoch das einzige Projekt, welches eigenständig finanziert wird und sich an Frauen mit und ohne Migrationshintergrund richtet.  Diese Besonderheit stärkt die Durchschlagskraft des Projektes und trägt zu einer hohen Teilnahme bei.
Zitat Azam M.: „Als ich sah, dass auch deutsche Frauen mitmachen, fühlte ich mich viel besser. Nicht wieder nur eine Veranstaltung für uns Ausländer.“


Dieses Projekt wird auch unterstützt über