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In diesem Projekt lernen die Jugendlichen die Lebenswirklichkeit damals Gleichaltriger im geteilten Berlin kennen und setzen diese in Bezug zu ihrem eigenen Alltag 30 Jahre nach dem Fall der Mauer.

A. Verny von Valerian StiftungNachricht schreiben

 "1989/2019: Wir sind ja ganz anders! Oder? – Jugendliche und ihre Fragen zum Alltag junger Menschen vor dem Fall der Mauer"

Projekt für Schüler_innen der 7.-12. Klasse für das Schuljahr 2020/2021

Wie war es für junge Menschen zwischen 12 und 20 Jahren im geteilten Berlin zu leben? Wie haben sie den Mauerfall 1989 erlebt? Und was ist von der einst geteilten Stadt heute noch vor Ort spürbar?

Jugendliche stellen Zeitzeugen, die als junge Menschen das Leben im geteilten Berlin erlebt haben, die Fragen ihrer Generation. Sie lernen die Lebenswirklichkeit damals Gleichaltriger im geteilten Berlin kennen und setzen diese in Bezug zu ihrem eigenen Alltag 30 Jahre nach dem Fall der Mauer. Im Gespräch stellen sie sich und ihren Interviewpartner_innen die Frage, was passiert ist, welche Form der Veränderung hat es gegeben, welche Wünsche haben sich erfüllt oder auch nicht und was verbindet die jugendliche Zielgruppe von 1989 und 2019.

Die aufgenommenen Interview-Gespräche werden transkribiert, zentrale Fragen und Aussagen herausgearbeitet sowie umfangreich bebildert durch Aufnahmen aus den Interviewsituationen und Porträtaufnahmen der Interviewpartner_innen. Ergänzt werden die Texte durch kulturhistorische Folien sowie eigene Fotos und Bilder der Interviewteilnehmer_innen. In Zusammenarbeit der Jugendlichen mit Experten werden zudem unbekannte Begriffe aus den Interviews herausgearbeitet, erklärt und jedem Interview hinzugefügt.

Jugendliche befragen Zeitzeugen zu gesellschaftlichen und soziokulturellen Entwicklungen. Sie werden zu Geschichtsvermittler_innen für ihre eigene Generation, indem sie den Zeitzeugen stellvertretend für ihre Generation Fragen stellen. Im Gespräch mit den Zeitzeugen konfrontiert mit sehr unterschiedlichen Einschätzungen sowie Bewertungen zum Alltag im geteilten Berlin, entdecken die Jugendlichen gelebte Geschichte und eine neue Perspektive auf ihre eigene Heimat.

Das Projekt besteht aus 3 Projektteilen, die auszugsweise folgende Aktivitäten beinhalten: Einführung in die Geschichte, Recherchen, Vorbereiten der Interview-Fragen, Durchführung von Interviews sowie deren Transkription und Lektorat, des Weiteren auch Entwicklung und Umsetzung einer multimedialen Berlin-Entdeckungstour zum Leben von Jugendlichen im geteilten und wiedervereinten Berlin (Audio-Datei und Kurzfilm), öffentliche Abschlusspräsentation, z. B. in der Gedenkstätte Berliner Mauer, Museum am Checkpoint Charlie oder im Berliner Ensemble.