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Finanziert Nothilfe nigerianische Mädchen

Unser Kinderhaus notversorgt zurzeit nigerianische Mädchen, die aus der Kinderprostitution gerettet werden. Sie bekommen von uns Essen, Kleidung, medizinische Notversorgung, wofür wir dringend auf Spenden angewiesen sind.

Anna M. von KiKu- Kinderhaus Kumasi e.V.Nachricht schreiben

Dadurch, dass der Staat endlich (!) in Kumasi gegen Kinderprostitution vorgeht, erreichen unser Kinderhaus mehr und mehr Notfälle von Mädchen aus Nigeria, die über falsche Versprechungen in die Kinderprostitution auf Kumasis Straßen gezwungen wurden. Dies stellt unser Haus vor große Herausforderungen. Wir bieten diesen Kindern im Kinderhaus eine vorrübergehende Notunterkunft, damit sie sich dort zumindest für kurze Zeit etwas erholen und vor allem gesundheitlich versorgt werden können. Jeder Fall wird von den Behörden strafrechtlich verfolgt, weshalb die betroffenen Kinder vor einem Gericht aussagen müssen. Da die Mädchen aus Nigeria stammen, sind sie weder mit den ghanaischen Sprachen noch der Kultur oder dem Essen vertraut. Dank unserer sehr fürsorglichen und engagierten Mitarbeiter*innen im Kinderhaus, gelingt das Zusammenleben mit den anderen Kindern derzeit gut. Dies erfordert jedoch einen stark erhöhten pädagogischen und finanziellen Aufwand. Zudem haben die betroffenen Mädchen aufgrund ihrer Situation besondere Bedürfnisse, zum Beispiel gezielte psychologische Betreuung und den Wunsch in ihre Heimat und ihr vertrautes Umfeld zurück zu kehren. Aus diesen Gründen organisieren wir in enger Zusammenarbeit mit der Anti Trafficking Unit (dt.:Anti-Menschenhandel-Einheit) der Polizei und dem Jugendamt vor Ort den Rücktransport der Mädchen nach Nigeria, wo sie mit ihren Familien wieder vereint und physisch wie psychisch durch Spezialist*innen betreut werden. 

Im Moment leben neun dieser Mädchen bei uns. Daher ist das Kinderhaus zum jetzigen Zeitpunkt mit nunmehr 28 Kindern überbelegt – insgesamt ist unser Kinderhaus für maximal 24 Kinder ausgelegt. Nichtsdestotrotz konnten wir für die Zwischenzeit für alle akzeptable Lösungen finden, indem wir ein Zimmer der Betreuer*innen kurzfristig in ein Kinderzimmer umgestaltet haben. 
Um die Kosten für eine Erstausstattung der Mädchen mit Kleidung, die Krankenversorgung und auch für die Reise zurück in die Heimat zu finanzieren, sind wir über jede Spende sehr dankbar.  Die genannten Beträge sind nur Schätzungen, insbesondere die medizinische Notversorgung ist schwer abzuschätzen. Auch über den eingestellten Betrag hinaus freuen wir uns natürlich über Spenden, die dann ggf. für zukünftige Notfälle verwendet werden.