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Finanziert AVICRES, Heilpflanzmedizin für die Zukunft

Durch unser Projekt unterstützen wir Jugendliche in einer Landwirtschaftsschule das Pflanzen, Ernten und die Verarbeitung der Heilpflanzen zu erlernen. Ziel ist die Bekämpfung der Landflucht, an deren Ende viele Menschen in den Favelas von Rio enden.

Arlette H. von FUTURO SI Initiative für Kinder in LateinamerikaNachricht schreiben

Mit Rio de Janeiro und Copacabana verbinden wir Musik und Tanz, Fußball und Karneval. Aber die "Hölle auf Erden" - so der Titel eines WDR-Films - liegt nur eine gute Autostunde vom Zuckerhut entfernt und hat den Namen Nova Iguaçu, eine der gewalttätigsten Gegenden der Welt. Nova Iguaçu gehört zur Baixada Fluminense, einer Reihe von Vorstädten von Rio mit insgesamt etwa 3 Millionen Einwohnern. Hier gründeten 1991 der Paderborner Theologieprofessor Johannes Niggemeier und die brasilianische Psychologin Tania Maria de Lima die Organisation AVICRES, Associaçao Vida no Crescimento e na Solidariedade“, übersetzt: „Gemeinschaft für ein Leben in Wachstum und Solidarität“.

FUTURO SI unterstützt seit 1994 neben einem Kindergarten in einem Elendsviertel, einer Tischlerei für die Ausbildung von Straßenjungen, einem Mädchenhaus und einem Gästehaus auch das Projekt „Pequeno Lavrador“ (Kleiner Landarbeiter), eine Landwirtschaftsschule für fast 50 Jungen und Mädchen im Alter von 3 bis 15 Jahren in Campo Alegre, einer ländlichen Region am Rande von Nova Iguaçu.

Das Hauptziel ist die Bekämpfung der Landflucht, an deren Ende viele Menschen ja doch in den Favelas von Rio enden und verelenden. Durch Gemüse-, Getreide- und Obstanbau sowie durch Imkerei, Fisch-, Klein- und Großviehzucht soll über die Kinder den Landarbeiterfamilien gezeigt werden, dass es sich lohnt, auf dem Lande zu bleiben.

UNSER PROJEKT: HEILPFLANZMEDIZIN IM AMAZONASLAND BRASILIEN

Auf dem Gelände der Landwirtschaftsschule sollen Heilpflanzen angebaut werden. Im Innenhof einer Gesundheitsstation, die auch von der AVICRES betrieben wird, soll ein Schaugarten für die Patienten angelegt werden. Jeden Monat werden dort mehr als 1.100 Patienten behandelt. Durch die Informationen im Schaugarten soll gegen das Vergessen der alten Volksweisheiten über die Heilkraft der Pflanzen und gegen den „Überkonsum“ von Medikamenten gearbeitet und informiert werden.

Auch die Jugendlichen in der Landwirtschaftsschule werden das Pflanzen, Ernten, die weitere Verarbeitung bis zum Verkauf und die Anwendungsgebiete der Heilpflanzen erlernen. Es stehen Ärzte und traditionelle Medizinmänner und - Frauen zur Seite. Ziel ist die Unabhängigkeit des Projektes nach einem Jahr.

Das deutsche Generalkonsulat in Rio de Janeiro hat dieses Projekt als förderungswürdig anerkannt und unterstützt es auch finanziell. Den Anstoß für das Projekt gab ANAMED, eine deutsche Institution, die traditionelle Behandlungsmethoden in die Entwicklungsländer propagiert und unterstützt.

Ablauf des Projekts
• Erstellung des Schaugartens in einer Gesundheitsstation
• Erstellung eines Gewächshauses für Keimlinge des Heil- und Kräutergartens
• Erstellung einer Biokompostierungsanlage
• Erstellung von Werbematerial und -Broschüren
• Kurs für Gartenmanagement
• Heilpflanzenkurs: Herkunft, Nomenklatur, Anwendungen und Vermarktung