Aus dem "Festspielhäusel" Obertsrot ist eine Progr

Ein Hilfsprojekt von „Förderkreis St Erhard Kapelle Obertsrot e.V.“ (Eckehard A. H.) in Gernsbach, Deutschland

Neuigkeiten: Hier informiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 11 Tagen

Eckehard A. H.

183. Musica Antiqua in der Programmreihe Festspielhäusel im Spiegel von Badischem Tagblatt und Stadtanzeiger Gernsbach. 14 Mai 2015 Himmelfahrt

BT Murgtal vom 19. Mai 2015: Ein Dialog der Instrumente

"Musica Antiqua" und Gitarrenensemble der Musikschule im Kirchl

Gernsbach (eah) - Das Konzert mit zehn Mitgliedern von "Musica Antiqua" und fünf Mitgliedern eines Gitarrenensembles der Musikschule Murgtal hat ein großes Publikum im Kirchl Obertsrot gefunden. Es begann mit zwei traditionellen Liedern aus der Bretagne, bevor musikalisch ins 13. und 14. Jahrhundert geblickt wurde. Sehr unterhaltsam dabei die drei Brunnen "Tre fontane" eines Anonymus aus Italien.

Die Choreographie von Irene Jung, die das Ensemble 1991 gegründet hat und seitdem leitet, ist als eigene Leistung besonders hervorzuheben. Da werden die Noten durch das Aussetzen, Einsetzen, Dialogisieren und Schwadronieren der Instrumente wie Drehleier, Altflöte, diversen Trommeln und Dudelsäcken, Akkordeon, Gitarre und Dulcimer in atemberaubende Geschwindigkeit versetzt, gefolgt von lyrisch romantischer Enthaltsamkeit.

Publikum lächelt verzückt

Die verschiedensten Schallpositionen werden zustande gebracht. Das Publikum wiegt sich in den tänzerischen Passagen, lächelt verzückt oder denkt konzentriert mit. Die Stücke "Winder" (Winter) des Neidhart von Reuenthal, "Ich was (war) ein Chint (Kind)" aus den Carmina Burana und "Loibere risen" (Blätter fallen) des Fürsten Witzlaw III. von Rügen zauberten durch den Einsatz von Singstimmen in Mittelhochdeutsch und Latein eine klanglich vollständige Landschaft.

Es folgte ein instrumentales Ballett von Michael Praetorius, bevor die Gitarrengruppe Platz in der Apsis des Kirchls nahm, von wo aus sich Stücke aus dem 16. und 17. Jahrhundert klangvoll und mit diskreter Trommel untermalt im familiären Rahmen charmant und ohne Verstärker angenehm sanft verbreiteten. Das letzte davon, eine Mourisque von Tielmann Susato, wurde von den Antiquanern mit Flöten ergänzt, wodurch ein weiteres Dialogisieren der Instrumente den Raum klangvoll in Atem hielt. Man hätte die fremdländisch klingenden Musiktitel gerne in Deutsch genannt bekommen und auch die gelesenen Ansagen, schriftdeutsche Zusammenfassungen der Lieder, müssten wohl doch mit Mikro vorgetragen werden. Am Ende gab es traditionelle Stücke aus der Bretagne, und das aufmerksame und dankbare Publikum erklatschte sich zwei Zugaben.

Im Stadtanzeiger Gernsbach 21/2015 wird darüber zu lesen sein:

Das Konzert am Freitag von Musica Antiqua gestaltete Irene Jung mit Edith Reik, Eckehard Hilf, Eveline Jäckel, Gudrun Rademacher, Sarah Jäckel, Daniel Klaiber, Simon Gerstner, Elias Schuster und Felix Beilharz sowie an der Gitarre mit Mitgliedern der Musikschule Murgtal Milena Kube, Leonie Ladanji, Lisa Olembge, Charlotte Schneider und Maximilian Münch.
Traditionelle Lieder aus der Bretagne, Tänze der Renaissance und Lieder des 13. Jahrhunderts, Instrumente wie Drehleier, Rauschpfeife, Gemshorn, Trommeln, Dudelsack, Akkordeon und Dulcimer, in atemberaubendem Tempo im Wechsel mit lyrischem Timbre: Tänzerische Passagen und versunkene Welt in neuem Gewand: Eine Klangkulisse exotisch und irgendwie vertraut zugleich.






Poesie und Leben versöhnen und sich mit live Musik verwöhnen

Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 19 Tagen

Eckehard A. H.

182. Programmreihe Festspielhäusel lädt zu mittelalterlichem und "keltischem" Country ins Kirchl

Musica Antiqua an Himmelfahrt, 14. Mai 2015 im Kirchl: Das Ensemble besteht seit 1991. Irene Jung bringt seitdem immer wieder neue, junge und alte musikfreudige und talentierte Leute zusammen, die Lieder und Tänze aus frühster Zeit der musikalischen Überlieferung sowie aus Ländern, wo noch heute Musik fest im Volksleben verwurzelt ist, wie Irland, der Bretagne, Wales, Schottland, aber auch aus Spanien, Frankreich und Deutschland teilweise auf historischen Instrumenten wie Drehleier, Gemshorn, Dudelsack, Rauschpfeifen und Blockflöten präsentieren. Diesmal stehen auf dem Programm: Lieder des Mittelalters, z.B. von Neithardt v, Reuenthal und Witzlaw III. v. Rügen, Tänze der Renaissance, Lieder und Tänze aus der Bretagne. Als junge Gäste dabei - ein Gitarrenensemble der Musikschule Murgtal. - Eintritt frei, Spenden erwünscht, barrierefreier Eingang. Reservierungen per Email: tickets@kultur-im-kirchl.de, auch telefonisch 07224 656054, gültig bis eine halbe Stunde vor dem Beginn 18h30.

Zwei Tage später gastiert außerhalb de Reihe Festspielhäusel "Bossa Nossa" im Kirchl mit lateinamerikanischer Unterhaltung. Arline (Faller) entlässt ihre Stimme in temperamentvollem Stil begleitet von Alex am Bass, Jürgen an der Gitarre und Matthias an der Perkussion. Eintritt 12 €, Beginn 20 Uhr






Hören was im Alten neu ist!

Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 25 Tagen

Eckehard A. H.

181. Biografische Vorausschau auf das erste Serenaden-Konzert 2015 des Jugendorchesters Baden-Baden am Sonntag, dem 13. Juni, 17h30, Kultur im Kirchl Obertsrot, Programmreihe Festspielhäusel

Der 1964 in Baden-Baden geborene Musiker Dominik Wagner studierte nach dem Abitur an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Frank-Ulrich Wurlitzer Klarinette. Es folgte Konzerttätigkeit in verschiedenen Orchestern und Ensemblen der Kammermusik. Im Zusammenspiel mit der Pianistin Irina Wagner, seiner Ehefrau, hat er viele für Klarinette und Klavier komponierte Werke einstudiert und aufgeführt.
Durch eine berufliche Umorientierung kam es zu einer Spielpause, die ihn nach unternehmerischer Tätigkeit zurück in seine Heimatstadt Baden-Baden führte. Dort wirkt er seit 2007 in Brenners Parkhotel & Spa als Night-Manager.
Im Ensemble seiner als Die Wagners (am 12. Juli 2015 hier zu hören) seit 2012 erfolgreich und durch Funk- und Fernsehen bekannt gewordenen Familie, fand Dominik Wagner wieder den Weg zurück in die öffentlich ausgeführte Musik und nach dem Klarinettenkonzert von W. A. Mozart, A-Dur, KV 622, auch zu seiner Wurzel im Jugendorchester Baden-Baden von Karl Nagel, wo er bereits vor dreißig Jahren als Soloklarinettist zu konzertieren begonnen hatte. Diesmal werden wir das Konzert für Klarinette und Orchster Nr. 3, B-Dur, von Carl Stamitz von ihm hören.
Anja Möst , geb. 1985, besuchte bis 2002 das Goethegymnasium Gaggenau, bis 2005 die Klosterschule zum Heiligen Grab Baden-Baden, studierte bis 2009 Schulmusik an der Hochschule für Musik Freiburg, außerdem daselbst Mathematik an der Albert-Ludwig-Universität. Sie absolvierte ihr Referendariat am Ludwig-Wilhem-Gymnasium zu Rastatt. Seit 2011 unterrichtet sie ihre Studienfächer am Markgraf Ludwig-Gymnasium zu Baden-Baden. Ihre musikalische Früherziehung begann 1989 an der Musikschule Gaggenau, dort erhielt sie 1997-2001 bei Maria Geyer Violinunterricht. Ihre weiteren Lehrer auf der Geige, welche sie solistisch am 13. Juni mit dem Jugendorchester erklingen lassen wird, waren Prof. Wolfgang Hock, Gernsbach, 2002-05 Wolfgang Roccor, SWR Baden-Baden, bis 2009 Prof. Gottfried v. d. Goltz, Musikhochschule Freiburg. Dort nahm sie auch Unterricht in Klavier und Gesang. Auf der Querflöte hatte sie sich zuvor in Musikschule Gaggenau erprobt. Sie ist seit 1999 Mitglied im Jugendorchester Baden-Baden, wirkt seit 2002 an der Freilichtbühne Ötigheim mit und war knapp drei Jahre bis 2005 Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg.
Felicitas Helena Zimmer, geb. 1999, aus Sasbachwalden, besucht seit 2009 das Gymnasium der Heimschule Lender in Sasbach, Abitur voraussichtlich 2017. Seit 2007 wurde sie auf der Querflöte unterrichtet. Sie erhielt ab 2011 beim Wettbewerb Jugend musiziert in der Kategorie Quartett erste und in der Solowertung zweite Preise und lobende Anerkennung beim Musikpreis von Achern. Sie unterrichtete schon selbst die Blockflötenkinder des Musikvereins Sasbachwalden, wo sie auch in der Jugendkapelle bis 2013 mitwirkte. Sie ist bis heute aktiv beim Blasorchester ihres Gymnasiums, im Kammerensemble ihres Lehrers Klövekorn, in der Trachtenkapelle Sasbachwalden, im Musicalprojekt unter Herrn Stürzel, im Jugendsinfonie-Orchester der Musik- und Kunstschule Achern und Oberkirch unter Prof. Lemme, in der Acher Stadtkapelle, Leitung Heidler und seit März diesen Jahres im Jugendorchester Baden-Baden, Leitung Karl Nagel.





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