Aus dem "Festspielhäusel" Obertsrot ist eine Progr

Ein Hilfsprojekt von „Förderkreis St Erhard Kapelle Obertsrot e.V.“ (Eckehard A. H.) in Gernsbach, Deutschland

Neuigkeiten: Hier informiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 5 Tagen

Eckehard A. H.

187. Die 3. Serenade 2015 - Programmreihe Festspielhäusel im Kirchl Obertsrot. Das Jugendorchester Baden-Baden, Leitung Karl Nagel mit Dominik Wgner und Judith Koschmieder. Sonntag 6. September, 18 Uhr 30

Am Sonntag, 6. September, 18 Uhr 30 lässt Karl Nagel mit dem Jugendorchester Baden-Baden in der Programmreihe Festspielhäusel zum dritten Mal 2015 Serenadenmusik erklingen. Die Solisten im Kirchl Obertsrot sind dies Mal Judith Koschmieder, Flöte, und Dominik Wagner, Klarinette. Es stehen auf dem Programm Mozarts Divertimento F-Dur, KV 138, Baermanns Adagio für Klarinette und Streichorchester, die zwei Ragtimes „Strenuous Life“ und „Entertainer“, ein Andante und Variationen für Flöte, Klarinette und Streicher von Bottesini und noch einmal von Mozart die Serenade G-Dur, KV 525„Eine kleine Nachtmusik“. Der Eintritt ist frei, der Eingang barrierefrei. Am Ausgang werden wie immer Spenden für den Betrieb von Orchester und Kirchl willkommen sein und angesichts der Kosten dringend gebraucht (der Eintritt für dasselbe Konzert in Baden-Baden am Tag danach beträgt 20 €, ermäßigt 8 €).

Dominik Wagner gehörte schon vor 30 Jahren zum Stamm des Jugendorchesters, worin er bereits als Solist aufgetreten war. Bei Prof. Wurlitzer studierte er dann in Würzburg Klarinette. Seine beruflichen Wege lagen einige Jahre außerhalb der dargestellten Musik, bis ihn seine Verpflichtung als Nachtchef von Brenner’s Parkhotel in seine Heimatstadt Baden-Baden zurückholte. Hier hat seine Familie als „Die Wagners“ öffentlich bereits musikalische Erfolge gefeiert, mit der er zusammen am 12. Juli im Kirchl zu hören war, im Übrigen aber jetzt zum dritten Mal mit dem Jugendorchester hier unterwegs ist. Letztes Mal brachte er mit seiner Wurlitzer A-Klarinette und dem Jugendorchester Mozarts Konzert A-Dur, KV 622, zu Gehör, dessen zweiten Satz mancher in der Philharmonischen Parknacht diesen Sommer zu hören bekam. Im Orchester, am Pult der zweiten Geigen, sitzt seine Tochter Gloria, die seit Silvester 2014 ständiges und an Lebensjahren jüngstes Mitglied der jugendlichen Klangfamilie aus der Kurstadt ist.
Judith Koschmieder war mit dem Jugendorchester schon am 11. Januar mit Vivaldis Flötenkonzert D-Dur zu hören. Sie ist engagierte Musikerin und wirkt am Festspielhaus Baden-Baden als Lotsin für das musikpädagogische Programm „Toccarion“. Sie lebt jetzt in Freiburg, hat ihre Schulzeit in der Lender Heimschule Sasbach beendet und war maßgeblich an der Organisation der Orchesteraufführungen beteiligt, zuletzt am 21. März in der Kirche ihrer ehemaligen Schule.
Über das Jugendorchester http://www.jo-baden-baden.de, Programmreihe Festspielhäusel http://www.betterplace.org/p7131, Reservierungen über tickets@kultur-im-kirchl.de oder 0171 5494806.



Klassik sei sexy, sagt uns Judith Koschmieder. Kommt und hört!

Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 2 Monaten

Eckehard A. H.

186. Zwei neue Konzerte, dann ab in die Ferien!

Der Mittsommer ist vorüber und ... Die Programmreihe Festspielhäusel empfängt Sie noch einmal im Juli vor den Ferien zu zwei Konzerten, am

Sonntag, 12. Juli, 16h30: Die Wagners. Fotos 230-232. Das Programm des musikalischen Familienunternehmens wird bei der Aufführung angesagt. 


Sonntag, 26. Juli, 18h30: Jugendorchester Baden-Baden, die 2. Serenade 2015, Leitung Karl Nagel, Solisten; Charlotte Reece (Violine, vgl. Fotos 46 und 48, 14. Januar 2012), Xenia Dony (Flöte), Oliver Erlich (Cello, vgl. Fotos 89, 90 und 92 und Bericht vom Konzert mit Karl Nagels Jugendorchester am  8. September 2012 im Kirchl). Programmreihe Festspielhäusel.
Haydn: Cellokonzert D-Dur, Hoboken VII b:4, Oliver Erlich, Cello. - Mozart: Violinkonzert G-Dur KV 216, Charlotte Reece, Geige und die 1. Sinfonie, KV 16. - Devienne: Flötenkonzert e-Moll, Xenia Dony, Flöte.

Eintritt frei, Spenden wie immer erwünscht und sehr wichtig.






Wie erfrischend Musik sein kann, erfahren Sie durch musizierende Kinder und Jugendliche.

Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 2 Monaten

Eckehard A. H.

185. "Mystic Songs" vom Namenlosen Trio mit Colette Sternberg, 21. Juni 2015, siehe Galerie, Fotos 233-39.

Das Trio um Colette Sternberg mit Daniela Brem am Piano und Regina Degado mit Saxophonen und Geige hat zwar keinen Namen – den zu finden gab es noch keine ruhige Minute, denn alle Drei treten noch in anderen Gruppierungen auf (http://www.colette-sternberg.de, http://www.reginadegado.de). Die Premiere im Kirchl, das nur Regina durch ihre beiden Auftritte mit „Marenka“ schon kannte, war durch Stimmfülle und zusammenschmelzende Klänge ein erbaulicher Genuss. Zu den 19 Stücken (davon zwei Zugaben) gaben die Gäste der gut besuchten Vorstellung im Laufe des Abends zum Feuerwerk musikalischer Ausdrucksstärke ihren sich zu Jubelrufen steigernden Beifall. Zur Belohnung durfte dann der Refrain von Cohens Halleluja mitgesunden werden, was dem Lied außer der stimmungsvollen Wiedergabe eine erfreuliche Beweglichkeit verlieh.
Colette moderierte die Auswahl ihrer Lieder selbst. Auch da, wo sie pausierte, wie bei dem als Lieblingslied Brasiliens angesagten „Tico Tico“, war sie diskret schwingend tänzerisch dabei, während Daniela auf dem Piano mit rasanten Glissandi die von Reginas Vortrag auf dem Sopransaxofon die melodische Stimmung von Höhepunkt zu Höhepunkt brachte. Auch die irischen Weisen begleitete Colette artistisch auf der Sopranflöte, während Regina dem Trio ihre Fingerfertigkeit auf einer „Stradivari“ hinzufügte.
Das Zentrum der Musik geschah natürlich durch die ein Opernhaus füllende Stimme von Colette, die sich jedoch den begrenzten Raum gekonnt zu eigen machte. Die Kadenz in dem ergreifend vorgetragenen „Think of Me“ (aus dem Phantom der Oper), gelang ihr glanzvoll, was stürmisch gefeiert wurde. Auch die die leichteren Stücken gingen mühelos in die Herzen ein. Beschwingt das irische, von Piano und Geige munter begleitete, im Dreiertakt erklingende „Come to the Fair“ (zum Heiratsmarkt) und wehmütig das von armenischen Müttern auf der Überfahrt nach Amerika fast durchgehend in Moll gesungene Wiegenlied „Land of Our Dreams“, was an die gefährlichen Überfahrten unserer Zeit erinnern mochte.
Ruhe und Geborgenheit verkündete Colette in „Arirang“, einem koreanischen Volkslied, was in ganz anderem Stil auch aus dem davor gesungenen walisischen „Gaelic Blessing“ erklang.
Das von Regina minutiös und meisterlich beherrschte Tenorsaxofon entfaltete sich, begleitet von Daniela, in „David’s Song“ von Vladimir Cosmas Filmmusik zu „Die Abenteuer des David Balfour“, was der Kellyfamily einst zu Ruhm verhalf. Wie eine die Schwerarbeit des Wäschewaschens am Fluss begleitende Geräuschkulisse von Geschwätz und Gesang tanzten Colettes Sopranflöte und Reginas Geige zu lichter Verklärung vergangener Epochen einen heiteren Takt zur Abwechslung nach dem im Duo mit Daniela vorgetragenen Simon & Garfunkel-Song „Homeward Bound“ und für Colettes Stimme wie geschaffenen Spiritual „Deep River“. In die dramatischen Sequenzen von „The Voice“ (Eimear Quinn), die Leiden der Erde wiedergebend mischte sich von draußen der Donner, ehe die Pause Besinnung und Erfrischung bot für den zuvor beschriebenen zweiten Teil dieses in seiner Harmonie wohltuenden Abends. Das Trio wird am 13. Dezember mit einem Weihnachtsprogramm aufwarten. – Es würde sich lohnen, zusammen weiter zu musizieren. Das Publikum jeden Falls mochte die drei sehr unterschiedlichen Frauen, die in ihrer Musik anscheinend so leicht auf einen poetischen Nenner gekommen waren. Mögen sie auch zu einem gemeinsamen Namen gelangen! - Siehe Fotogalerie ab Nr. 233.

So las man es heute im Murgtäler BT: " Opernhaus füllende Stimme. Trio um Sängerin Colette Sternberg begeistert im Kirchl.
Gernsbach (eah) - Das Trio um Colette Sternberg mit Daniela Brem am Piano und Regina Degado mit Saxofon und Geige hat zwar noch keinen Namen, den vermisste angesichts der blendenden Musik am Sonntagabend auch niemand. Die Premiere im Kirchl war durch Stimmfülle und zusammenschmelzende Klänge ein erbaulicher Genuss.
Zu den 19 Stücken (davon zwei Zugaben) gaben die Gäste der gut besuchten Vorstellung im Laufe des Abends zum Feuerwerk musikalischer Ausdrucksstärke ihren sich zu Jubelrufen steigernden Beifall. Zur Belohnung durfte dann der Refrain von Cohens Halleluja mitgesunden werden, was dem Lied außer der stimmungsvollen Wiedergabe eine erfreuliche Beweglichkeit verlieh. Colette Sternberg moderierte die Auswahl ihrer Lieder selbst. Auch da, wo sie pausierte, wie bei dem als Lieblingslied Brasiliens angesagten 'Tico Tico', war sie diskret schwingend-tänzerisch dabei, während Daniela Brem auf dem Piano mit rasanten Glissandi die von Regina Degados Vortrag auf dem Sopransaxofon die melodische Stimmung von Höhepunkt zu Höhepunkt brachte. Auch die irischen Weisen begleitete Colette Sternberg artistisch auf der Sopranflöte, während Regina Degado dem Trio ihre Fingerfertigkeit auf (ihrer) 'Stradivari' hinzufügte.

Das Zentrum der Musik geschah natürlich durch die ein Opernhaus füllende Stimme von Colette Sternberg, die sich jedoch den begrenzten Raum gekonnt zu eigen machte. Die Kadenz in dem ergreifend vorgetragenen 'Think of Me' (aus dem Phantom der Oper) gelang ihr glanzvoll, was stürmisch gefeiert wurde. Auch die leichteren Stücke gingen mühelos in die Herzen ein. Beschwingt das irische, von Piano und Geige munter begleitete, im Dreiertakt erklingende 'Come to the Fair' (zum Heiratsmarkt) und wehmütig das von armenischen Müttern auf der Überfahrt nach Amerika fast durchgehend in Moll gesungene Wiegenlied 'Land of Our Dreams', was an die gefährlichen Überfahrten unserer Zeit erinnern mochte.

Ruhe und Geborgenheit verkündete Colette Sternberg in 'Arirang', einem koreanischen Volkslied, was in ganz anderem Stil auch aus dem davor gesungenen walisischen 'Gaelic Blessing' erklang.

Das von Regina Degado minuziös und meisterlich beherrschte Tenorsaxofon entfaltete sich, begleitet von Daniela Brem, in 'David's Song' von Vladimir Cosmas Filmmusik zu 'Die Abenteuer des David Balfour', was der Kelly-Family einst zu Ruhm verhalf. Wie eine die Schwerarbeit des Wäschewaschens am Fluss begleitende Geräuschkulisse von Geschwätz und Gesang tanzten Colette Sternbergs Sopranflöte und Regina Degados Geige zu lichter Verklärung vergangener Epochen einen heiteren Takt zur Abwechslung. Zuvor waren im Duo mit Daniela Brem der Simon & Garfunkel-Song 'Homeward Bound' und - für Colette Sternbergs Stimme wie geschaffen - das Spiritual 'Deep River' erklungen.

In die dramatischen Sequenzen von 'The Voice' (Eimear Quinn), die Leiden der Erde wiedergebend, mischte sich von draußen der Donner, ehe die Pause Besinnung und Erfrischung bot für den zuvor beschriebenen zweiten Teil dieses in seiner Harmonie wohltuenden Abends.

Das Publikum mochte die drei sehr unterschiedlichen Frauen, die in ihrer Musik anscheinend so leicht auf einen poetischen Nenner gekommen waren. Ein gemeinsamer Name für das Trio ist eine Denkpause wert. Vielleicht präsentiert es ihn ja in Obertsrot, wenn das Trio am 13. Dezember mit einem Weihnachtsprogramm im Kirchl aufwartet.




Mögen sie auch zu einem gemeinsamen Namen gelangen!
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