Aus dem "Festspielhäusel" Obertsrot ist eine Progr

Ein Hilfsprojekt von „Förderkreis St Erhard Kapelle Obertsrot e.V.“ (Eckehard A. H.) in Gernsbach, Deutschland

Neuigkeiten: Hier infomiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor etwa 20 Stunden

Eckehard A. H.

131. Das Duo La Vigna aus Radebeul bei Dresden in der Programmreihe Festpielhäusel am 3. Mai 2014

„Sweet Sounds“ - keltische Lieder und barocke Sonaten

Samstag, 3. Mai 2014, 19:15 Uhr

Francesco Barsanti (ca. 1690-1772) 4 Lieder aus "A Collection of Old Scots Tunes"

[Edinburgh, 1742]

Francesco Barsanti Sonata in Bb major: Adagio, non tanto

Allegro, Sostenuto, Allegro

Daniel Purcell (ca. 1664-1717) Sonata Quadro: Poco Largo, Vivace, Grave,Allegro

Charles Dieupart (ca.1670- ca.1740): aus der Suite Nr. 2 in D-Dur:

Ouverture, Allemande, Courante,

Sarabande, Gavotte, Passepied

Francesco Barsanti 3 Lieder aus "A Collection of Old Scots Tunes"

Pause

Giovanni Battista Fontana (?-um 1630) Sonata VI

Arcangelo Corelli (1653-1713) Sonate Nr. 3, Op. 5: Adagio, Allegro,

Adagio, Allegro, Allegro

Aurelio Virgiliano (v. 1540 - v. 1600) 4. Ricercata per Flauto

Francesco Barsanti 4 Lieder aus "A Collection of Old Scots Tunes"

Georg Friedrich Händel

(1685-1759)

Sonate in F-Dur

Larghetto, Allegro, Siciliana,

Allegro

Theresia Stahl, Blockflöten, Christian Stahl, Laute/Theorbe

Eintritt frei, Spenden (Richtsatz 11 €) erbeten





Wir respektieren jeden Gast, manchem sind 11 € zuviel, aber manchen auch zu wenig

Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 7 Tagen

Eckehard A. H.

130. Außerhalb der Fetspielhäusel-Reihe: Dicke Fische und Mercedes-Men-Music

Dazu stand im Murgtäler BT am 15. April 2014

"Publikum euphorisiert

"Dicke Fische" und "Mercedes Men Music" im Kirchl

Gernsbach (eah) - Den Machern des Kirchl Obertsrot sind am Freitagabend "Dicke Fische" [http://www.dicke-fische.com] ins Netz gegangen. Mehr als 80 Besucher gingen begeistert mit, wenn Jürgen Ammann und Anjel Ferry in die Seiten ihrer Akustikgitarren griffen und Andi Hug sein Schlagwerk meisterlich zu Höchstleistungen aufforderte und die Gelegenheit bekam "wie ein Engel" auch seine Stimme erklingen zu lassen. Obwohl gewohnt, vor großem Publikum zu spielen, war es für die Musiker ein Erlebnis, in familiärer Atmosphäre auf Tuchfühlung mit euphorisiertem Publikum zu spielen, das zum Mitspielen bereit war und durch Flamenco-Klatschen, Refraingesang und blinkende Zauberringe von den Akteuren auf der Bühne ertüchtigt wurde. Eine Meisterleistung war auch die von der Empore aus gesteuerte Illumination, die mit Tastendruck den Rhythmus der Musik eins zu eins mitvollzog und auch die Pausen mit einem diskreten Flammenspiel in immer neuen Farbtönen an der Chorwand überspielte.

"Mercedes Men Music" [http://www.mercedes-men-music.de] war mit zwar weniger Fischen aus dem Kirchl-Netz bedacht, doch auf ihre Weise von kongenialer Qualität auf dem Streifzug durch die Akustik-Musik der letzten Jahrzehnte mit Interpretationen von Bob Dylan, Carol King oder Amy McDonald. Thomas Merkel und Bernd Seyfarth waren die "Men" (Männerstimmen) und Gitarre- und Bass-Begleiter von Mercedes Brunk.

Zwischen Liebe,Knast und Feldarbeit

Ihre Stimme beherrschte souverän das von Seyfarth jeweils für zwei Stücke zusammengefasste Liedgut, das er bei seiner angenehmen Moderation ins Deutsche übertrug. Der Liebe war ein gutes Drittel gewidmet, doch es ging inhaltlich auch um Schmerz, Tod und die harten Lebensbedingungen, im Knast, bei der Arbeit oder auf den Feldern. Die kritische Botschaft an oder gegen die Mächtigen wurde auch durch das von Pink übernommene Lied "Dear Mr President" deutlich. An diesem Abend wurde etwas authentisch ausgedrückt, was in der Abschlussdanksagung des Moderators an den Förderkreis und das Publikum enthalten war: "Viele gehen zu Massenveranstaltungen, um für viel Geld das Gleiche zu hören, oder wandern ab in die mediale Welt." Doch die Wenigen, die das behagliche Zusammensein in einer "mit Herzblut", so Seyfarth, erfüllten Atmosphäre wie in diesem kleinen Bauwerk genießen, werden mit dem Gefühl belohnt, dass es von Wert sei, gelebt zu haben. Nach dieser Laudatio gab es drei hervorragend erarbeitete Stücke als Zugaben: Das "Hallelujah" von Cohen, die von Joan Baez berühmt gemachte Fassung des Protestlieds "We Shall Overcome" und am Ende in Deutsch "Gute Nacht, Freunde" von Reinhard Mey."

Künftige Konzerte: Mike West am 26. April, 20h30, siehe http://www.st-erhard-kapelle.de, und am

3. Mai 2014, 19h15: "La Vigna - Wege zu Bach": Das Duo Theresia und Christian Stahl zum ersten Mal in der Programmreihe Festspielhäusel

Sehen Sie die Seite und hören Sie die überzeugenden Künstler auf der Seite http://www.stahlchristian.de/Duo_La_Vigna/Klangbeispiele/Klangbeispiele_files/Allegro.mp3

oder http://www.stahlchristian.de/Duo_La_Vigna/Klangbeispiele/Klangbeispiele_files/Allemande.mp3

Die Reise lohnt sich. Spenden erbeten, Eintritt frei.






Hören Sie Klangbeispiele auf der Seite www.stahlchristian.de/Duo_La_Vigna

Eckehard A. H. (verantwortlich), verfasst vor 24 Tagen

Eckehard A. H.

129. "Quertett" - Premiere eines Namens und in erstmaliger Lokalität

„Es war Veronica(Schmid)s Einfall“, führte Gea Seyfarth in das Programm ein, das Ensemble so zu nennen: „Quertett“ spielt Querflöte querbeet durch alle Stile und Jahrhunderte und –tett erinnert an Quartett und die Kammermusik, die sie ja eben auch machen, nicht nur in der Kammer und wie am Sonntag im Kirchl, sondern auf Märkten und Straßenfesten. Dazu gehört auch ihr Paradestück, das diesmal als Zugabe geschenkt wurde: Lemmon Tree von den Beatles, das in solch reiner Klangschönheit, taktlich und rhythmisch so präzise und beschwingt selten zu hören ist. Doch der Reihe nach.

Das Haus war komplett mit gut gelaunten Gästen und einem halben Dutzend Kindern besetzt, als die doppelte Premiere – im Kirchl und mit dem neuen Namen – mit Top of the World und dem Ragtime of Rio geblasen aus 16 Silberstäben in schmissigem Tempo losging. Seyfarth fasste immer zwei Stücke in ihrer gut vorbereiteten und humorvoll vorgetragenen Ansage zusammen. Zum fünften Stück gab sie dem Publikum eine Aufgabe zu lösen, denn die Komposition des Holländers Pip van Stehen, die zu Deutsch „fest Arbeiten“ bedeutet, ließ zwischendrin an die Reibung einer Sägearbeit denken, die  technisch so gelungen in die Musik integriert  erschien, dass dem Publikum die Raffinesse kaum als „anstößig“ zum Bewusstsein kam. Mit einem auch in der Tongebung schmelzend schimmernden Moon River kamen die ruhigen Seiten des Lebens zum Tragen, wofür sich nach der Pause als Pendant das Stück It Looks Like Rain,  zwar nicht vom Wetter aber von der Fastenzeit her ergreifend in lang fallenden Mollsequenzen vollklingend anbot. In der Mehrheit überwogen, auch auf der klassischen Seite, die beschwingten und tänzerischen Elemente: Schuberts Forellen-Quintett-Motiv erklang in vier Fassungen: Original, lateinamerikanisch, nach Wiener und nach Tango-Art. Tango war auch das letzte Programmstück Muchacha, das an ein munter gespieltes Menuett von Mozart anschloss. Das war Konzert von der besten Art, erfrischend, eine gute Stunde kurz und appetitanregend für dergleichen auch unter freiem Himmel, z.B. im Schwimmbad Obertsrot, was als Vorschlag vom Förderkreis ein gutes Echo bei den Ausführenden fand. Quertett besteht aus Gea Seyfarth, die sowohl mitspielend als auch dirigierend die Stücke leitet, ihrer Kollegin Roswitha Friedel, den jungen Damen Josephine Wörner, Viktoria Radzikowski, Julia Heller, Nicole Blauth, Sarah Winkler, Lena Eller, Veronica Schmid, Irina Schäfer, Alina Klimpp, Katharina Röder, Janna Walz, Sarah Locher und den jungen Herrn Jannik Weber und Henrik Schürmann.





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